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Die ennit-Vision für Kiel

Ein IT-Campus mit Wachstumspotenzial

Wird Projensdorf das neue Silicon Valley im hohen Norden? Wenn es nach den Plänen der ennit AG geht, dann ja. Rund fünf Millionen Euro will das IT-Unternehmen in den Standort Kiel investieren und den Gewerbehof Projensdorfer Straße als „ennit campus“ fit für die Zukunft machen. Ein Gewinn für Kiel, denn das bedeutet auch: neue Arbeitsplätze.

ennit wächst: Neben der heutigen Firmenzentrale (links im Bild) soll bis Mitte 2013 nicht nur ein Neubau mit Rechenzentrum und Büroflächen entstehen. Durch die Instandsetzung weiterer Gebäude auf dem Gewerbehof gewinnt das Unternehmen zusätzlichen Raum.

© ennit AG

Kiel. Was 1997 als kleine Software-Schmiede begann, erwirtschaftet heute als ennit AG mit rund 100 Beschäftigten einen Jahresumsatz von 12 Millionen Euro. Trotzdem ist ennit den wenigsten Kielern ein Begriff. Bei dem Stichwort TNG fällt der Groschen schon eher: Als regionaler Telefon- und Internetanbieter hat sich dieser Geschäftszweig seit 2005 profitabel entwickelt. „Das größte Wachstum erwarten wir aber als Anbieter für E-Commerce-Lösungen und Serverdienstleistungen“, verrät ennit-Vorstandschef Dr. Sven Willert. Diese Entwicklung soll auch mit der Namensänderung deutlich werden: Seit Anfang des Jahres vereint die frühere TNG-Gruppe ihr IT-Know-how unter dem gemeinsamen Nenner ennit.

Fit für die Zukunft

ennit interactive, ennit server, ennit software – mit diesen Geschäftszweigen ist der IT-Dienstleister auf Erfolgskurs und fischt damit in internationalen Gewässern. Die größten Kunden kommen aus der Tourismusbranche, darunter etliche Reisebüros und internationale Hotelketten, deren Buchungs- und Reservierungssysteme ennit betreut. Das Wachstum beim Umsatz und Personal überträgt sich nun auch auf den Stammsitz in Projensdorf: Nach dem Kauf weiterer Teile des gesamten Gewerbehofes sollen dort bis Mitte 2013 Büroflächen und ein neues Rechenzentrum entstehen. „Unser Ziel ist eine Neuausrichtung des Gewerbehofes als IT-Campus, auf dem wir auch anderen Unternehmen aus den Bereichen IT und Neue Medien mit einer fertigen Infrastruktur die Möglichkeit bieten wollen, Netzwerke zu bilden und Synergien zu nutzen“, erklärt Sven Willert. Ambitionierte Pläne, die zudem unter dem Aspekt Green IT umwelt- und ressourcenschonend umgesetzt werden sollen: „Es reizt uns, das Ganze energetisch spannend zu gestalten. Mit der Abwärme, die unsere Server im neuen Rechenzentrum produzieren, können wir beispielsweise die neuen Büros zuheizen“, so Willert.

Fest in Kiel verwurzelt

Mit der Millioneninvestition macht ennit nicht nur den Weg frei für die Etablierung Kiels als IT-Standort, sondern schafft neue Arbeitsplätze und Perspektiven für die Fördestadt. Aber ist die Lage nicht eigentlich unpraktisch für ein international agierendes Unternehmen? „Wir sind hier fest verwurzelt und kennen die Vorzüge dieser nicht zu großen und nicht zu kleinen Stadt. Als Nordlicht, Familie und Unternehmen kann man es hier sehr gut aushalten“, findet Willert.

Die Kollegen – darunter viele langjährige Mitarbeiter – schätzen die Arbeit in flachen, konzeptionellen Hierarchien. Und Zuwachs ist gefragt. „Wir nehmen jederzeit gerne Bewerbungen entgegen“, verrät Sven Willert.

ennit AG

Projensdorfer Str. 324, Kiel

Tel. 0431/7097-10

www.ennit.de

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