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KN- & SZ-Leserreise vom 3.-10. September 2012

Mittelalterliche Hansestädte und unberührte Natur


Acht Tage, drei Länder – die Teilnehmer der Leserreise „Baltikum – Mittelalterliche Hansestädte und unberührte Natur“ hatten sich viel vorgenommen. Meist im Zweitagestakt wechselten die Reisenden von einem Land zum nächsten.
Die Leserreisenden auf der Kurischen Nehrung

Die Leserreisenden auf der Kurischen Nehrung

© Dr. Katrin Heidemann

Mit warmer Septembersonne empfing die lettische Hauptstadt Riga die Reisegruppe bei ihrer Ankunft im Baltikum. Eine spannende Reise mit vielen neuen Eindrücken begann.

Schon einen Tag später erkundeten die Reiseteilnehmer Estland. Strand, soweit das Auge reicht, lud in Pärnu zum Spaziergang mit Fußbad ein – so weiß und scheinbar endlos, dass selbst die strandgewöhnten Kieler ein wenig neidisch wurden. Auf Natur folgte umgehend wieder Kultur. Kiels Partnerstadt Tallinn mit ihren verwinkelten, schmalen Kopfsteinpflastergassen stand auf dem Programm. Nach einem Stopp in der estnischen Studentenstadt Tartu hieß es schon wieder „Abschied nehmen“ von Estland. Zurück in Lettland war wieder Natur an der Reihe, diesmal in Kombination mit Kultur. Nach der Fahrt durch den Gauja-Nationalpark galt es die Ritterburg von Sigulda, die Bischofsburg von Turaida zu erklimmen. Mit Weitblick über die hügelige waldreiche Landschaft, durch die sich der Fluss Gauja schlängelt, wurden die Burgbesucher belohnt.

Vilnius, die Hauptstadt Litauens war das nächste Ziel der Reisenden. Kirchen unterschiedlichster Architektur bestimmen dort das Bild. Es wirkt, als ob kaum eine Straße existiert, an der keine Kirche steht. Auf dem Weg nach Klaipeda lieferten Stopps in Kaunas, der zweitgrößten Stadt des Landes, sowie an der Wasserburg in Trakai weitere Einblicke in das Land Litauen. Mit hellem Sand bis zum Horizont lag die Sahara Litauens auf der Kurischen Nehrung vor den Reisenden. Bis zu 60 Meter hoch reckt sich die Düne in Nida gen Himmel. Steil fällt sie auf der einen Seite zum Haff ab. Sanft läuft sie auf der anderen Seite Richtung Wald an der Ostsee aus. In Holz erstarrte Hexen traf die Reisegruppe im Örtchen Juodkrante auf der Kurischen Nehrung im Wald beim Spaziergang.

Nach drei Nächten in Litauen ging es nach kurzem Halt am „Berg der Kreuze“ zurück nach Lettland. Bevor sie für eine weitere Nacht und einen Tag nach Riga mit seinen reich verzierten Jugendstilbauten zurückkehrten, ließen die Reiseteilnehmer im Badeort Jurmala noch einmal die Seele baumeln, schlenderten am kilometerlangen, festen Sandstrand entlang, spazierten durch elegante Villenviertel oder genossen die Septembersonne in Straßencafés. Die Reise näherte sich dem Ende. Geschafft: acht Tage, drei Länder und knapp 2000 Kilometer durchs Baltikum mit vielen neuen Eindrücke.      

 Dr. Katrin Heidemann

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