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Wetternews
21.04.2015
Klimatrend in Deutschland
Seit rund zwei Jahren ist es in Deutschland fast jeden Monat zu warm. Teilweise drei Grad über dem klimatischen Mittelwert. Woher kommt diese Wärme, die uns zudem sehr milde Winter bringt?
So mancher kann sich noch an die Winter 2009 / 2010 und 2010 / 2011 erinnern. Diese waren bei uns in Deutschland und auch in anderen Teilen Mitteleuropas deutlich zu kalt. Dann folgten zwei mehr oder weniger durchschnittliche Winter. Danach jedoch fielen sie noch einmal deutlich wärmer aus und blieben in manchen Regionen fast schneefrei. Diese positiven Abweichungen erstreckten sich zeitweise auch in den Herbst und den Frühling. Warum aber kommt es seit geraumer Zeit zu diesen starken positiven Klimaabweichungen? Deutschland befindet sich in der sogenannten Westwinddrift. Wir erhalten unser Wetter vorwiegend aus dem Westen. Die Winde transportieren also die Luftmassen vom Nordatlantik samt deren Temperaturen und Feuchte zu uns. Diese Luftströmungen sind jedoch nicht immer gleich. Vor allem im Winter und im Sommer erreichen uns auch öfters mal Ostwinde. Die Häufigkeit der westlichen Winde hat jedoch in den letzten Jahren vor allem in den Wintern deutlich zugenommen. Die Intensität der Nordatlantischer Oszillation, welche die Stärke der Westwinddrift beschreibt, ist in den letzten Wintern oft positiv gewesen. D.h. kalte Luftmassen aus dem Osten erreichten uns seltener. Dafür erhielten wir viel warme Luft aus dem Westen und Südwesten. Zuletzt waren die Werte Ende Dezember 2014 mal kurzfristig negativ. Seitdem liegen sie wieder weit im positiven Bereich und bescheren uns ein milderes Klima als sonst üblich. Erst wenn sich diese Westwinddrift wieder abschwächt, kann es mal wieder normal werden oder gar kältere Winter geben, so wetter.net.
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