In der Nacht zu Donnerstag Frostgefahr
In der Nacht zu Donnerstag kommt mit nördlichen bis nordwestlichen Winden kalte Luft polaren Ursprungs zu uns. Dabei kann es vor allem im Mittelgebirgsraum zu leichtem Frost kommen.
Zwischen hohem Druck über dem Ostatlantik und tiefem Druck über Russland dreht die Strömung in der Nacht zum Donnerstag auf Nord. Damit wird der Weg für ostgrönländische Kaltluft frei. Das führt nachts im Zusammenspiel mit Aufklaren zu einem Rückgang der Temperatur auf Werte knapp über dem Gefrierpunkt. Im westlichen und zentralen Mittelgebirgsraum kann es in ungünstigen Lagen auch zu leichtem Frost bis minus 3 Grad Celsius kommen. Dieser spätwinterliche Rückfall ist für die Jahreszeit nichts Ungewöhnliches, da im Zeitraum von Mitte Mai bis Anfang Juni Singularitäten wie die Eisheiligen oder die Schafskälte auftreten.
Für Hobbygärtner bedeutet dies frostempfindliche Pflanzen und Gewächse ins Haus oder einen anderen geschützten Ort zu holen. Ebenfalls besorgt sind Obstbauern, da viele Apfelbäume und Erdbeerpflanzen in voller Blüte stehen Kommt es in der Blütezeit zu Frost kann eine ganze Ernte zerstört bzw. teilweise zerstört werden, warnt wetter.net.