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Wetternews
27.07.2014
Ungewöhnlich warme Witterung in Nordeuropa
Die Konzentration der Treibhausgase nimmt weiter zu. Der Theorie folgend sollten somit auch die Temperaturen steigen. Nach dem wärmsten Juni aller Zeiten ist es auch im Juli mancherorts viel zu warm.
Schon längerer Zeit befindet sich über Nordeuropa ein Hoch. Dort ist es trocken und stellenweise ungewöhnlich warm. Interessanterweise wurden am Freitag in Grönland Höchstwerte von 22 Grad in Mittarfik Sisimut (Hosteinsborg) und 21 Grad in Mittarfik Maniitsoq (Sukkertoppen) gemessen. Die in der Mitte des Grönlandgletschers in 3207 Metern Höhe gelegene Wetterstation Summit registrierte minus 6 Grad. Dort hatte sich im letzten Jahr bei Dauerfrost ein gefährlicher Gletschersee gebildet. Auch in Island wurde es mit 22 Grad in Skjaldthingsstadir ziemlich warm. In einigen Gebieten Norwegens werden Hitzerekorde gebrochen. Gestern stiegen die Temperaturen in Oslo bis 32, vorgestern in Vossevangen auf Werte von mehr als 34 Grad im Schatten. Schweden und Finnland stehen nicht nach, auch dort gab es an vielen Orten mit Temperaturen von mehr als 30 Grad im Schatten hochsommerliche Hitze. Die merkwürdige Wetterlage führte auch zu hohen Wassertemperaturen. So kann man bei Oslo ins 22 Grad warme Wasser springen und sich dort wie im Wasser bei den Kanaren erfrischen. Dort, wo das Wasser jedoch relativ kühl ist und die Luft eine hohe Feuchte hat, bildete sich aber spontan der sehr dichte und gefürchtete Seenebel. Von der Ostküste Englands bis nach Spitzbergen befinden sich derzeit die noch dichten Nebelschwaden. Diese werden aber in den nächsten Tagen verschwinden, denn im hohen Norden deutet sich eine Umstellung der Wetterlage an. Hoch Bertram schwächt sich ab und macht einem Tief Platz. Dann kehren mit nördlichen Winden zumindest rund um den Atlantik wieder normale Verhältnisse ein. Auf unser Wetter hat dies nur wenig Einfluss. In Mitteleuropa hält die feuchte und warme Witterung an. Dabei kann es weiterhin an einigen Stellen heftige Regengüsse geben.
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