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Gesundheitswesen aktuell Aktuelles aus Akupunktur und chinesischer Medizin
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Quelle: ZCM|N
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Akupunktur fördert Erinnerung bei Alzheimer-Patienten

Das Default Mode Network (DMN), auf Deutsch Bewusstseinsnetzwerk oder Standardnetzwerk, ist eine Gruppe von Gehirnregionen, die für das Erinnerungsvermögen von großer Bedeutung sind. Seine Aktivität lässt sich unter anderem mit funktioneller Magnetresonanztherapie (Resting state fMRI) nachweisen. Bei Alzheimer-Patienten ist dieses DMN gestört, das Erinnerungsvermögen nimmt ab. Am chinesischen Xuanwu Hospital of Capital Medical University in Peking führten nun Wissenschaftler eine Studie an 14 Alzheimer-Patienten und 14 Gesunden durch. Sie wurden vor, während und nach einer dreiminütigen Akupunkturstimulation mithilfe der funktionellen Magnetresonanztherapie untersucht. Bei den Erkrankten zeigte sich eine deutliche Erholung des gestörten DMN.

Akupunktur bei psychischen Belastungen

Wer unter psychischen Belastungen leidet, greift immer häufi ger zu Medikamenten. Dabei können diese Patienten von anderen Behandlungsmethoden weitaus stärker profi tieren, wie Forscher in Schweden herausfanden. Sie teilten 120 Patienten zwischen 20 und 55 Jahren, die unter erhöhter psychischer Belastung litten, in drei Gruppen ein. Die erste Gruppe wurde acht Wochen lang einmal wöchentlich mit Akupunktur behandelt, die zweite mit integrativer Therapie (Akupunktur und Gesprächstherapie) und die dritte mit konventioneller Therapie. Bei allen drei Gruppen stellten sich deutliche Verbesserungen ein, der größte Erfolg zeigte sich jedoch bei Akupunktur und integrativer Therapie – hier war die Verbesserung auch nach sechs Monaten noch stabil. Bewertet wurden u.a. die Parameter Angststörung und Depression sowie die gesundheitsbezogene Lebensqualität.

Akupunktur bei Migräne

Bei Migräneanfällen spielt das Enzym Matrix-Metalloprotease (MMP-2) eine Rolle. Forscher in der Türkei fanden heraus, dass Akupunktur die Aktivität dieses Enzyms vermindern kann. Dazu akupunktierten sie 27 Migräne-Patienten je zehnmal. Signifi kante Verbesserungen ergaben sich in den Schmerzwerten und in der gesundheitsbezogenen Lebensqualität. Dabei blieb die Konzentration des MMP-2 weitgehend gleich, lediglich seine Aktivität nahm ab.

Arthrose-Beschwerden durch Akupunktur gelindert

An der Universitätsklinik Winnipeg/Kanada werteten Wissenschaftler zwölf kontrollierte Studien aus, an denen insgesamt 1.763 Arthrose-Patienten teilgenommen hatten. Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich durch die Behandlung mit Akupunktur nicht nur die Schmerzen signifikant reduziert, sondern sich auch Beweglichkeit und Lebensqualität erhöht hatten. Die Vergleichsgruppen waren mit Sham-Akupunktur, konventioneller Therapie oder gar nicht behandelt worden. Noch stärker ließ sich der Schmerz reduzieren, wenn die Behandlung länger als vier Wochen andauerte.

Akupunktur nach Schlaganfall

Wissenschaftler an der chinesischen Fujian-Universität für Traditionelle Chinesische Medizin in Fuzhou führten eine Meta-Analyse aus insgesamt 21 Studien mit 1.421 Patienten durch, um herauszufi nden, welche Wirkungen Akupunktur nach einem Schlaganfall zeigt. Verglichen wurden die Ergebnisse mit einer Behandlung durch Medikation und Rehabilitation. Das Ergebnis: Sowohl eine drei- bis vierwöchige Behandlung mit Akupunktur als auch mit konventionellen Medikamenten verbessert die kognitiven Fähigkeiten von Schlaganfall-Patienten.

ZCM|N

Ärztliches Zentrum Chinesische Medizin | Naturheilverfahren

Dr. med. Hans-Ulrich Hecker
Arzt für Allgemeinmedizin
Akupunktur | Naturheilverfahren | Homöopathie |
Qualitätsmanagement

Dr. med. Karen Spiegel
Praktische Ärztin
Akupunktur | Naturheilverfahren | Ernährungsmedizin

Iris Hanopulos-Neumann
Ärztin für Innere Medizin
Akupunktur | Naturheilverfahren | Psychotherapie

Lorentzendamm 45 | 24103 Kiel
Tel.: 0431-26 09 04 00
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