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Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus stellt sich medizinisch breiter auf und baut seit einigen Monaten seine sporttraumatologische Abteilung aus.

Die neue Anlaufstelle für Sportler in Neumünster Das Friedrich-Ebert-Krankenhaus stellt sich medizinisch breiter auf und baut seit einigen Monaten seine sporttraumatologische Abteilung aus.

„Wir wollen den Sportlern im Großraum Neumünster eine kompetente Anlaufstelle bieten“, sagt der Leiter der Sporttraumatologie, Dr. Thomas Gangl. „Bisher wurden Patienten mit Sportverletzungen von unseren niedergelassenen Kollegen zu Spezialisten nach Hamburg oder Kiel überwiesen“, so der Facharzt für Sportmedizin. 

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„Als Schwerpunktkrankenhaus sind wir durchgehend besetzt. Das heißt: Vereins- oder Freizeitsportler erreichen unsere Ambulanz an sieben Tagen in der Woche, 24 Stunden am Tag“, erklärt der gebürtige Österreicher die Vorteile der Akutambulanz. Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen erhalten die Patienten innerhalb kürzester Zeit eine umfangreiche Diagnostik und adäquate Therapieempfehlung. 

Was jedoch nicht heißt, dass in jedem Fall sofort operiert wird. „Wir prüfen stets alternative Möglichkeiten und empfehlen nicht allen Patienten, die zu uns kommen, tatsächlich eine Operation.“ Das Ziel jeder Behandlung sei die rasche Wiedererlangung der Sportfähigkeit, sowie der Erhalt der Mobilität bis ins hohe Alter. „Beide Aspekte haben für uns oberste Priorität“, erklärt der aktive Wassersportler.

Falls eine Operation nötig wird, setzen die Ärzte der Sporttraumatologie auf die arthroskopische Chirurgie. „Hier liegt unser operativer Schwerpunkt“, sagt der Oberarzt. Die Schlüsselloch-Chirurgie ist ein minimalinvasives und damit besonders schonendes Operationsverfahren. „Die Erholungsphasen sind kürzer und die sportlichen Aktivitäten können bald wieder aufgenommen werden, so Dr. Gangl. 

Dr. Thomas Gangl kann auf langjährige Erfahrungen als Sportmediziner, u.a. in der 3. Fußball Bundesliga, der Rugby-Bundesliga und der Wakeboard Nationalmannschaft zurückblicken.

„Im Bereich der Sporttraumatologie baut das FEK sein Leistungsspektrum und die Expertise weiter aus“, erklärt der 40-jährige Arzt. Neben der operativen Behandlung legen Dr. Thomas Gangl und seine Kollegen großen Wert auf Beratung und Prävention. „Durch die enge Zusammenarbeit von Ärzten, Physiotherapeuten und Trainern können Sportverletzungen oft vermieden werden“, weiß der Mediziner aus seiner Erfahrung mit Profisportlern. „Wir werden in der nächsten Zeit auf die Vereine und Breitensportler der Region zugehen, um unsere Leistungen bekannt zu machen und eine Zusammenarbeit anzubieten“, erläutert Dr. Thomas Gangl.

Das Leistungsspektrum der Sporttraumatologie umfasst alle Gelenk-, Muskel- und Bandverletzungen. Kinder werden in Zusammenarbeit mit der Kinderklinik altersentsprechend versorgt. 

Auch Patienten mit schon länger bestehenden Beschwerden können sich vertrauensvoll an die neue Anlaufstelle für Sportler wenden.

Während seiner wöchentlichen Sportlersprechstunde berät Oberarzt Dr. Thomas Gangl bei Fragen zu operativen und konservativen Therapien im gesamten Spektrum der Sportverletzungen. 

Die Sprechstunden finden donnerstags von 9.00 bis 15.00 Uhr in der Sportambulanz statt. 

Anmeldungen im Sekretariat der Klinik: Sekretärin Frau Britta Weber

Tel. 04321 405-2011

Fax 04321 405-2019 

In Notfällen auch ohne Voranmeldung!

FEK Neumünster

Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie, Sporttraumatologie

Chefarzt: Priv.-Doz. Dr. med. Michael Fuchs

www.fek.de

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