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Gesundheitswesen aktuell Der gute Biss - moderne Therapien bei Zahnverlust und Funktionsstörungen
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15:59 16.02.2016

Implantate

Nach einem anderen Prinzip verankern Implantate einen Zahnersatz: Die Kraft wird, wie beim eigenen Zahn, auf den Kieferknochen weitergeleitet. Dabei werden künstliche Zahnwurzeln aus besonders körperfreundlichem Titan in den Kiefer eingebracht, wachsen dort ein und bilden ein stabiles Fundament zur Befestigung von Zahnersatz. Dies ermöglicht in vielen Situationen einen besonders komfortablen, natürlichen und ästhetischen Zahn­ersatz.
Implantate haben in den letzten dreißig Jahren einen Wandel vollzogen. Waren sie früher nur die letzte Hoffnung in schwierigen Fällen, sind sie heute nicht nur eine gute Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz, sondern gelten oft als die erste Wahl. Sie sind die perfekte Lösung, um Zahnlücken zu schließen, fehlende Zähne zu ersetzen oder Prothesen fest zu verankern.
Da sich der Kieferknochen nach dem Verlust eines Zahns schnell abbaut, sollte die Versorgung mit Implantaten möglichst früh geplant werden, im besten Fall, bevor Zähne entfernt werden. Mit modernen chirurgischen Verfahren ist es aber auch möglich, den Kieferknochen wieder aufzubauen. Wichtig ist eine sorgfältige Diagnostik und Planung der Behandlung, damit die Implantate im Kieferknochen und der darauf abgestützte Zahnersatz möglichst gut aufeinander abgestimmt sind. Die Erfolgsquoten für Implantatbehandlungen sind heute auch in schwierigen Situationen sehr überzeugend.

Funktionsstörungen

Die Gebissfunktion kann auch durch eine sog. Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD), bzw. Funktionsstörung leiden. Diese können z. B. bei Zahnfehlstellungen, Abnutzung oder Verlust von Zähnen, unglücklichen Zahnversorgungen und orthopädischen Problemen entstehen. Eine wesentliche Rolle spielt dabei eine zu hohe Muskelspannung in der Kaumuskulatur, wie sie z. B. bei äußerem Stress auftreten kann. Diese Muskelspannung führt zum „Stress im Kausystem“, denn Zähne, Muskeln und Kiefergelenke werden dauerhaft zu stark beansprucht.
Die Symptome sind unterschiedlich, z. B. Schmerzen, Abnutzung der Zähne und Probleme in den Kiefergelenken. Bei solchen Funktionsstörungen kann es dazu kommen, dass die entspannte, physiologische Lage der Kiefer nicht mit der jahrelang eingebissenen Stellung der Zähne übereinstimmt. Diese Unsicherheit der Bisslage erhöht wiederum die Muskelspannung.
Nach gründlicher Diagnostik ist es das Therapieziel, den Stress im Kausystem und die Muskelspannung zu verringern und eine verträgliche und gesicherte Bisslage wieder herzustellen.
Eine wichtige Rolle spielen hierbei Aufbissschienen, manchmal sind auch größere Zahnversorgungen nötig.
Diese und viele andere Verfahren der Zahnheilkunde werden u.a. in der Flintbeker Zahnarztpraxis von Florian Stephenson, Master of Sciene für Implantologie, und seinem Kollegen Christopher Egert durchgeführt.

Florian Stephenson M.Sc. und Kollegen
Zahnarzt
Freeweid 24 | 24220 Flintbek
T 04347-3390
www.zahnarzt-nord.de

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