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Gesundheitswesen aktuell Führungswechsel in der 2. Medizinischen Klinik – mit Prof. Dr. Roland Repp hochkompetente und individuelle Versorgung von Tumorpatienten
Hilfe Gesundheitswesen aktuell Führungswechsel in der 2. Medizinischen Klinik – mit Prof. Dr. Roland Repp hochkompetente und individuelle Versorgung von Tumorpatienten
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Die Neustrukturierung der Klinik ist damit abgeschlossen und das Städtische Krankenhaus freut sich mit der Bestellung von Prof. Dr. Roland Repp ab 1. Januar 2016 die Behandlungsschwerpunkte der 2. Medizinischen Klinik Hämatologie, insbesondere verschiedene Leukämieerkrankungen, Lymphome und internistische Tumorerkrankungen in hochkompetente Hände übergeben zu können. Für Patienten bedeutet dies die qualitativ hochwertige Fortsetzung ihrer individuellen Behandlung in verlässlicher und vertrauter Umgebung. Der neue Chefarzt ist Facharzt für Innere Medizin, Internistische Onkologie und Hämatologie und leitet zurzeit die Hämatologie und Internistische Onkologie am Klinikum Bamberg. Von 2004 bis 2008 war er als Leitender Oberarzt der „Sektion für Stammzell- und Immuntherapie im Dr. Mildred Scheel Haus“ am UKSH, Campus Kiel, tätig.

Individuelle Betreuung und feste Ansprechpartner für Patienten

Wesentliche Bausteine im Behandlungskonzept der modernen Hämatologie und Onkologie sind die ambulante Diagnostik und Therapie. Diese wird weiter entwickelt und erhält einen noch höheren Stellenwert. Die individuelle Betreuung mit festen Ansprechpartnern ist für den Patienten von herausragender Bedeutung.

In der Ambulanz der 2. Medizinischen Klinik wird das gesamte Spektrum gutartiger und bösartiger Erkrankungen aus der Hämatologie und Onkologie behandelt. Dazu gehören Erkrankungen, die die Blutbildung und das Lymphsystem betreffen wie Anämien, akute und chronische Leukämien, Myelodysplastische Syndrome(MDS), Myeloproliferative Neoplasien (MPN), Lymphome, Multiple Myelome sowie Tumorerkrankungen innerer Organe. Dazu gehören z.B. Darmkrebs, Magenkrebs, Bauchspeicheldrüsenkrebs, Lungenkrebs, Leberkrebs, Knochen- und Weichteilkrebs. Die Behandlung von Brustkrebs und Eierstockkrebs erfolgt in Zusammenarbeit mit der Frauenklinik und dem Gynäkologischen Krebszentrum; die Behandlung von Darmkrebs in Zusammenarbeit mit dem Darmkrebszentrum. Beide Zentren sind von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziert, unterziehen sich jährlich einer Kontrolle durch die DKG und erfüllen damit strenge Auflagen. Für die Diagnose und Beurteilung des Therapieeffektes bösartiger Erkrankungen stehen alle modernen Untersuchungsverfahren zur Verfügung.

Klinikübergreifende Zusammenarbeit für gezielte Patientenversorgung und optimale Therapieeffizienz

Das Städtische Krankenhaus zeichnet sich durch die klinikübergreifende (interdisziplinäre) Zusammenarbeit verschiedener Kliniken und Fachbereiche aus. Beispielsweise arbeiten Frauenklinik, Chirurgische Klinik, Radiologie und Pathologie u.a. im Rahmen sogenannter Tumorkonferenzen eng zusammen. Gemeinsam mit Spezialisten aller Fachrichtungen werden Untersuchungs- und Therapieergebnisse jedes Patienten besprochen. Auf Basis dieses Austausches wird eine qualifizierte Therapieempfehlung auf Grundlage nationaler und internationaler Standards erarbeitet. So erhält der einzelne Patient eine hochindividuelle Versorgung mit dem Ziel einer möglichst optimalen Therapieeffizienz. Die komplette Diagnostik erfolgt zeitnah im Hause oder in Kooperation mit anderen Instituten. Selbstverständlich erfolgt eine regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Kliniken in Schleswig-Holstein sowie mit den niedergelassenen Hämatologen und Onkologen.

Städtisches Krankenhaus Kiel
Chemnitzstraße 33, 24116 Kiel
Telefon: 0431-16 97 - 0

Gibt es einen Schlüssel zu schöner und gesunder Haut? Auf ein Wunderelixier sollte natürlich niemand hoffen! Aber: „Die moderne Dermatologie hat inzwischen Technologien und Methoden entwickelt, die die Gesundheit und Jugend der Haut Jahre und Jahrzehnte über die naturgegebene Entwicklung hinaus erhalten“, erläutert die Kieler Hautärztin Dr. Dagmar Rohde. Sie kann in diesem Bereich auf einen großen Erfahrungsschatz zurückgreifen und hat in ihrer Praxis einen medizintechnischen Standard, der seines gleichen sucht.

Chemotherapie: Unterstützung durch Akupunktur

Eine Chemotherapie schwächt das Immunsystem. Krebspatienten können ihrem Immunsystem jedoch mit Akupunktur auf die Sprünge helfen, wie ein portugiesisch-deutsches Forscherteam im Umfeld der Universität Porto herausfand. Dazu behandelten sie 18 Patienten mit Dickdarmkrebs eine Woche vor sowie bis zum Beginn des zweiten Chemotherapie-Zyklus entweder mit Akupunktur und Moxibustion oder setzten sie als Kontrollgruppe auf eine Warteliste. Blutproben ergaben, dass das Immunsystem der Akupunktur-/Moxibustion-Gruppe durch die Behandlung gestärkt worden war. Außerdem gingen Ängstlichkeit und Depressivität im Vergleich zur Kontrollgruppe zurück.

Erstmalig findet im CITTI-PARK Kiel eine gemeinsame Ausstellung dreier chirurgischer Fächer statt. Prof. Thomas Becker (Chirurgie), Prof. Nicolai Maass (Gynäkologie) und Prof. Klaus-Peter Jünemann (Urologie) haben mit ihren Teams eine große Ausstellung in der Passage des CITTI-PARKs organisiert, die durch Vorträge und Diskussionsrunden im UKSH Gesundheitsforum begleitet wird.

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