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Hautkrebsvorsorge – hohe Heilungschancen bei früh erkannten Tumoren

Hautarztzentrum Kiel Hautkrebsvorsorge – hohe Heilungschancen bei früh erkannten Tumoren

Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als 200.000 Menschen an den verschiedenen Ausprägungen von Hautkrebs. Am häufigsten kommt der weiße Hautkrebs vor, der üblicherweise als Folge von jahrelanger intensiver Sonnenbestrahlung entsteht. Etwas seltener, dafür aber umso gefährlicher, ist der schwarze Hautkrebs, das maligne Melanom. 

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Früherkennung: Hautkrebs-Screening
Sämtliche Arten von Hautkrebs haben eines gemein: Sie lassen sich mit den passenden Untersuchungen früh erkennen, was die Heilungschancen drastisch verbessert. Deswegen führen Hautärzte regelmäßige Früherkennungs-Untersuchungen durch. Die Krankenkassen zahlen ab 35 Jahren – meist auch schon ab 18 – alle zwei Jahre ein Hautkrebs-Screening. Dermatologen empfehlen, sich der Früherkennungs-Untersuchung sogar jährlich zu unterziehen. „Beim Screening überprüfen wir die Pigmentmale“, erklärt Dr. Johannes Müller-Steinmann, ärztlicher Leiter des Hautarztzentrums Kiel. „Dazu legen wir eine Videodokumentation an. Mit digitaler Risikoanalyse und Bildvergleich können wir bereits kleinste Veränderungen von Muttermalen einschätzen.“

Hautkrebsvorstufen mit Laser schonend entfernen
Erkennen Ärzte Tumore oder Hautkrebsvorstufen rechtzeitig, liegen die Heilungschancen beinahe bei einhundert Prozent. Auffällig gewordene Muttermale etwa können Dermatologen in einem relativ einfachen Eingriff entfernen, solange die Male noch klein sind. Bei Vorstufen des weißen Hautkrebses entnehmen die Mediziner im Hautarztzentrum Kiel eine Probe, die im Labor feingeweblich untersucht wird. Direkt im Anschluss behandeln die Experten diese mit dem Erbium YAG Laser. Übrig bleibt nur eine oberflächliche Schürfwunde, die üblicherweise ohne Narbenbildung abheilt.

Vorsorge: Sonnenschutz und vernünftiges Verhalten
Damit diese Behandlungen gar nicht erst nötig werden, kann jeder versuchen, durch sein alltägliches Verhalten das Hautkrebs-Risiko gering zu halten. „Das Wichtigste ist dabei, Sonnenbrände zu vermeiden“, mahnt Dr. Müller-Steinmann. „Jeder einzelne Sonnenbrand ist eine Entzündungsreaktion der Haut, die das Hautkrebs-Risiko erhöht.“ Im Sommer sollten wir also die Mittagssonne zwischen 11 und 15 Uhr ebenso meiden wie stundenlange Sonnenbäder. Das gilt umso mehr, wenn wir uns im Urlaub in südlichen Gefilden aufhalten, wo die UV-Strahlung deutlich intensiver ist. Schützende Kleidung, eine Kopfbedeckung und Sonnencreme gehören im Sommer – und gerade auch im Skiurlaub an sonnenbeschienen Berghängen – ebenso dazu. Von Solarium-Besuchen raten Hautärzte generell ab.

Auf diese Grundsätze sollten vor allem Menschen achten, die während der Arbeitszeit ständig starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Für einige Berufsgruppen gilt der weiße Hautkrebs seit 2015 sogar als Berufskrankheit, zum Beispiel für Bauarbeiter, Dachdecker und Skilehrer. „Diese Menschen sollten auch die Hautkrebs-Screenings regelmäßig wahrnehmen“, rät Dr. Müller-Steinmann. „Besonders zu empfehlen ist die Früherkennung zudem für über 40-Jährige, Menschen mit vielen Muttermalen oder großen Leberflecken und jene, die Fälle von Hautkrebs in der Familie haben.“

Hautarztzentrum Kiel
Alter Markt 1–2
24103 Kiel
Tel. (0431) 380181-0
Fax (0431) 3801811
info@hautarztzentrum-kiel.de
www.hautarztzentrum-kiel.de
www.facebook.com/hautarztzentrum.kiel

Text & Fotos: Hautarztzentrum Kiel

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