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Lubinus unterstützt Familiale Pflege

Hilfe, wenn man sie braucht Lubinus unterstützt Familiale Pflege

Es ist eine Binsenweisheit, aber sie stimmt und betrifft ganz viele Menschen. Schlimme Ereignisse oder persönliche Katastrophen kommen immer unvorhergesehen und ohne jede Vorwarnung. Unfälle, Herzinfarkte und auch eine Demenz bringen oft das private Leben völlig durcheinander, treffen die Patienten wie auch die Angehörigen fast immer zur Unzeit und sorgen für einen Ausnahmezustand.
Was ist sofort zu tun, was muss entschieden werden, wie geht das Leben nach dem Krankenhausaufenthalt oder der Reha weiter, muss eine Pflegestufe beantragt werden und wer überhaupt übernimmt zu Hause die Pflege? Fragen über Fragen, die die Betroffenen und ihr Umfeld völlig überfordern, genauso wie die Angst, die Partner oder Angehörigen zu Hause überhaupt vernünftig betreuen zu können.

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Optimale Bedingungen sorgen für zufriedene Patienten und Mitarbeiter

Die Lubinus-Stiftung bietet Hilfe und zwar mit Schwester Kerstin Blohm, die im Rahmen des Modellprojektes  „Familiale Pflege“ der AOK NordWest und der Universität Bielefeld als Pflegetrainerin die Angehörigen unterstützt.
Schwester Kerstin hat sich mit Ludwig Rieck verabredet, dessen linker Unterschenkel amputiert werden musste. Sie bereitet ihn auf die Zukunft und ein Leben mit der Behinderung in den eigenen vier Wänden vor. „Der Patient braucht Hilfe beim Waschen, er muss bekocht werden und auch beim Spazierengehen braucht er Begleitung“, fasst Schwester Kerstin die Pflegesituation zusammen. So war es wichtig für ihn, von der Pflegeversicherung eine sogenannte Pflegestufe zu erhalten, damit die Hilfe auch bezahlbar ist. Um ihn werden sich seine Schwester und die Nachbarin  kümmern, für die sogenannte häusliche Pflege sorgen. Damit sie dies auch richtig machen, zeigt ihnen die Pflegetrainerin die richtigen Handgriffe. Die Kosten dieser „Ausbildung“ übernimmt die Pflegeversicherung. „Eine richtige Hilfe zu leisten ist gar nicht so einfach und wird auch von vielen Angehörigen völlig unterschätzt“, berichtet Schwester Kerstin. Es gebe viele Tricks und Kniffe, die beispielsweise beim Waschen oder Anziehen oder auch beim Hinlegen den Umgang mit dem Patienten deutlich erleichterten und Schmerzen vermeiden helfen.
Aber auch zu Hause steht Schwester Kerstin dem Patienten mit Rat und Tat zur Verfügung. Sie unterstützt bis zu sechs Wochen nach der Klinikentlassung die Angehörigen bei der Pflege, gibt Kniffe und verrät Tricks, erläutert die Arzneimitteleinnahme und überprüft, ob mit kleinen Umbauten das Leben in der Wohnung verbessert werden kann.
„Die Familiale Pflege ist ein für den Patienten kostenloser Service, der im Rahmen des Modellprojekts von den Pflegekassen finanziert wird, und im Lubinus Clinicum sowie im Sankt Elisabeth Krankenhaus in Anspruch genommen werden kann“, erläutert Stephan Kolmorgen die Philosophie dieses Angebotes. „Wir bieten unseren Patienten nicht nur in den Kliniken beste medizinische Behandlung und optimale Pflege, sondern sind Wegbegleiter auch für die Zeit danach, in der sich Patienten wie auch Familienangehörige in einer neuen Lebenssituation oft allein gelassen fühlen“. In diesem Zusammenhang verweist Stephan Kolmorgen auf ein weiteres Angebot der Lubinus-Stiftung. Die kostenlosen Pflegekurse für Familienangehörige. Übrigens sind nicht nur die Familienangehörigen eingeladen, die Patienten bei Lubinus haben. Jeder ist willkommen.
Auch die ehrenamtliche Arbeit der Grünen Damen in den Kliniken der Lubinus-Stiftung ist ein von den Patienten sehr gern angenommener Besuchsdienst während des stationären Aufenthaltes im Krankenhaus. Bei ihnen kann man sein Herz ausschütten, sich seine Sorgen von der Seele reden. Besondere Zuwendung und einfach nur ein wenig Zeit werden hier geboten und von den Patienten dankend angenommen. Ganz vertraulich, so ist die Verabredung.
(Ärztin oben)
Für alle Fragen rund um die Familiale Pflege steht Ihnen die verantwortliche Pflegetrainerin Kerstin Blohm gern zur Verfügung:
Telefon: 0160/8 85 52 18
www.lubinus-stiftung.de
(Ärztin unten)
Für alle Fragen rund um die Grünen Damen steht Ihnen Petra Flüh-Riedel zur Verfügung:
Telefon 0431/32 47 64
E-Mail periedel@icloud.com

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