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Wege zum Trockenwerden - Expertenvortrag Kinderurologie im UKSH Gesundheitsforum Kiel

Gesundheitsforum Kiel Wege zum Trockenwerden - Expertenvortrag Kinderurologie im UKSH Gesundheitsforum Kiel

Einnässen ist nicht gleich Einnässen und kann unterschiedliche Ursachen haben. Egal ob Kinder tagsüber oder nachts einnässen: Kindliche Harninkontinenz und Enuresis sind immer noch Tabuthemen, obwohl in Deutschland über 600.000 Kinder betroffen sind. Nach den Allergien ist Einnässen die zweithäufigste Gesundheitsstörung im Kindesalter. Die meisten Kinder lernen um das 2. bis 3. Lebensjahr herum ihre Blase zu kontrollieren. Bei manchen Kindern kann diese Entwicklung aber auch etwas länger dauern. Etwa 15 Prozent der Fünf- und Sechsjährigen und noch jeder zehnte Siebenjährige sind davon betroffen. Mit steigendem Alter reduziert sich die Anzahl, so dass schließlich immerhin noch 1-2% der Jugendlichen und 1% der Erwachsenen daran leiden.

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Viele kennen die Situation, kaum jemand redet darüber: Am Morgen ist das Bett des Kindes wieder einmal nass und beide Seiten sind entmutigt. Eltern werden durch unterschiedliche Erwartungen und Ratschläge aus der Umgebung verunsichert. Häufig wird auch der Rat erteilt, keinen Druck auszuüben und ja nichts zu überstürzen. 

Aber was tun, wenn das Bett jeden Morgen nass ist oder gar am Tag noch ein kleines Unglück geschieht? Wenn die Angst vor dem Einnässen die Vorfreude auf die erste Klassenfahrt nimmt oder sogar dazu führt, dass diese gar nicht erst angetreten wird? 

Wir stellen uns der Frage, wann und vor allem wie Kinder trocken werden können und zeigen Hilfe auf dem Weg dorthin auf. 

Was geschieht im Körper und wie verläuft der Reifungsprozess bis das Kind erlernt, die Harnblase zu kontrollieren? Was hat eigentlich Verstopfung damit zu tun? 

Und warum müssen die Harnblase und der Beckenboden die gleiche Sprache sprechen?

Wir geben Antworten und erläutern ausführlich die Ursachen, erklären die Diagnostik und zeigen Therapiemöglichkeiten der Enuresis und kindlichen Harninkontinenz. 

Warum beispielweise ein einfaches Miktionstagebuch bei der Diagnostik helfen kann und warum dies für die weitere Therapie wichtig ist. Wann ist es Zeit, weitere Spezialisten zu Rate zu ziehen oder wann sollten weitere Untersuchungen durchgeführt werden.

Damit es bald schon heißt: Schon wieder eine trockene Nacht ! 

Frau Katharina Plümacher, Fachärztin für Urologie, berichtet aus dem kinderurologischen Alltag. Sie erläutert, was die Ursachen dafür sind, dass ein Kind nicht trocken wird und stellt die wichtigsten klinisch und wissenschaftlich erprobten Behandlungsmethoden vor und gibt einen Einblick in die Enuresissprechstunde, die jeden Freitag von 8 bis 13 Uhr stattfindet. 

Dabei geht sie auch auf Ängste, Bedürfnisse und Fragen der jungen Patienten ein. 

Der Eintritt zum Vortrag ist kostenfrei. Um Anmeldung wird gebeten unter Tel. 0431 500-10741 (Mo., Di., Do. 9.00-15.00 Uhr Mi., Fr. 09.00-12.00 Uhr) oder per E-Mail: gesundheitsforum-kiel@uksh.de

Vortrag:  „Einnässen beim Kind – Wege zum Trockenwerden“

von Katharina Plümacher, Klinik für Urologie und Kinderurologie

Termin: Mittwoch, 16. November 2016, 18-20 Uhr

Veranstaltungsort: UKSH Gesundheitsforum, CITTI-PARK Kiel,
Mühlendamm 1, 24113 Kiel (EG links, hinter CB Modemarkt, gegenüber dem UKSH Blutspendezentrum).

Für Rückfragen steht zur Verfügung:

Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Kiel

Klinik für Urologie und Kinderurologie

Arnold Heller Straße 3, Haus 18

Katharina Plümacher

E-Mail: katharina.pluemacher@uksh.de 
Tel. 0431/ 500 24801 

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