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Ratgeber: Ausbildung & Studium Mit BAföG zum Meister
Hilfe Ratgeber: Ausbildung & Studium Mit BAföG zum Meister
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12:25 14.06.2013
Foto: Randstad/fotolia
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„Ein Meisterbrief ist immer von Vorteil, egal ob es um Gehaltserhöhungen, Mitarbeiterführung oder Firmengründung mit eigenen Angestellten geht“, sagt Petra Timm vom Personaldienstleister Randstad. Das Meister-BAföG hilft allen Aufsteigern, die eine entsprechende Erstausbildung nach Vorgaben des Berufsbildungsgesetzes (BBiG), der Handwerksordnung (HwO) oder einer ähnlichen Prüfungsordnung absolviert haben. Gefördert werden Lehrgänge, deren Abschlussniveau über dem einer Berufsfachschule beziehungsweise der Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung liegen. Konkrete Vorschriften zur Umsetzung der Weiterbildung gibt das Gesetz nicht vor. Der Teilnehmer kann daher frei wählen, ob er seine Qualifikation in Teilzeit oder Vollzeit erlangt, ob er an einer schulischen, mediengestützten oder praxisnahen Weiterbildung teilnimmt oder ob er lieber ein Fernstudium absolviert. Seine Maßnahme muss lediglich mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.

Die bewilligten Gelder erhält der Antragsteller anteilsmäßig ausgezahlt, als zinsgünstiges Darlehen von der KfW und als rückzahlungsfreien Zuschuss von Bund und Ländern. Seine Einkommens- und Vermögensverhältnisse bleiben dabei unberücksichtigt – solange es sich um die Kostenübernahme für Lehrgang, Prüfung und Prüfungsstück handelt. Zuschüsse für den Lebensunterhalt bleiben einkommens- und vermögensabhängig. Das Darlehen ist während der Fortbildung und einer anschließenden Karenzzeit sechs Jahre lang zins- und tilgungsfrei. Danach muss es innerhalb von zehn Jahren zurückgezahlt werden. Unter bestimmten Bedingungen verzichtet die KfW auf vollständige Rückzahlung. (txn)

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