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Leser radeln im Sportforum mit Musik

Indoor Cycling Leser radeln im Sportforum mit Musik

Nicht nur austrainierte Rennradfahrer und Triathleten können bei schlechtem Wetter auf Indoor Cycling ausweichen: Das hocheffektive Ganzkörpertraining in der Gruppe zu mitreißender Musik hält auch die Freizeitradler unter unseren Lesern fit und macht eine Menge Spaß.

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Nicht nur etwas für Rennradfahrer: Indoor Cycling am Sportforum der CAU Kiel.

Quelle: Thomas Eisenkrätzer

Kiel /Sportforum. Auf die Sättel der Standfahrräder wagten sich am Dienstagabend beim ersten Fit & Gesund Indoor Cycling im Sportforum der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zehn Teilnehmer - inklusive Reporterin. Wie die funktionieren und auf Körpergröße und Bedürfnisse eingestellt werden, erklärte Trainerin Jenny Olivier (38) geduldig, bevor es mit einer kurzen Aufwärmrunde in gemütlichem Tempo losgeht. Doch gemütlich wird es nicht bleiben: Langsamere Musik, das lernen die Radler schnell, bedeutet nämlich nicht weniger, sondern mehr Anstrengung, denn dann geht es im Takt des jeweiligen Songs bergauf. Zwar kann jeder selbst bestimmen, wie hoch er den Widerstand seines Rads einstellt, gegen den er dann anstrampeln muss. Doch während der zahlreichen Bergetappen, die das Indoor Cycling prägen, sollte der doch stetig gesteigert werden - schließlich sollen die Berge steiler werden: "Stellt euch vor, ihr fahrt bei Wind die Hochbrücke hoch", so ermutigt Jenny die Truppe, sich immer noch ein kleines bisschen mehr zu quälen. Die erklimmt anfangs munter, dann doch zusehends angestrengter einen Berg nach dem anderen.

Die Bergetappen werden länger, die Hochbrücke wächst gefühlt auf Mittelgebirgshöhe an. Zwischendurch streut Jenny schnellere Musikstücke und kurze Sprints mit sogenannten Jumps (Sprünge) ein. Der schnelle Übergang zwischen sitzendem und stehendem Fahren ist vor allem eines: extrem schweißtreibend. Trotzdem halten alle bis zum Schluss durch, keiner fällt vom Rad. Das Fazit der Teilnehmer? Peter Petersen (55) drückt es so aus: "Es tut total gut, sich als Ausgleich zum Sitzjob so richtig auszupowern - und bei der Trainerin macht das auch ganz viel Spaß."

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Ein Artikel von
Isabelle Breitbach
Volontärin

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