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Hinter jedem Knick ein neuer Blick

Fit&Gesund: Radelrouten Hinter jedem Knick ein neuer Blick

Die Gegend rund um Kiel ist landschaftlich reizvoll und schön abwechslungsreich. Wälder, Seen, Felder, Knicks - hinter jeder Kurve erwartet den Fahrradfahrer ein neuer Blick. Nach einer rasanten Abfahrt folgt ein moderater Anstieg, nach einer Geraden mit Gegenwind, Kilometer mit Puste von Achtern.

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Die Gegend rund um Kiel ist für Radtouren sehr beliebt, weil es zahlreiche gut ausgebaute kleinere Straßen gibt.

Quelle: imago stock&people

Kiel. Fahrradfahren ist gut für das Herz-Kreislaufsystem und die Knochen. Besonders Menschen mit Knieproblemen sind beim Pedalieren gut aufgehoben, denn die Belastungen sind um ein vielfaches geringer als beispielsweise beim Spazieren oder Laufen. Und die Region um Kiel bietet wunderschöne Strecken mit kaum befahrenen, aber gut ausgebauten Wegen.

Hier drei Vorschläge:

Wer eine schnelle Runde drehen möchte, sollte den Westensee (blaue Route) erkunden. Ein Startpunkt könnte die Ecke Rendsburger Landstraße/Ihlkatenweg sein - man kann aber eigentlich überall einsteigen. Später geht es an der Steinfurther Mühle vorbei in Richtung Schierensee und von dort am Westsee entlang über Achterwehr zurück zum Ausgangspunkt. Die Strecke ist etwa 33 Kilometer lang und hat je nach gefahrener Richtung einige Anstiege, die Mühe machen. Dafür gibt es schöne Rastplätze am Westensee. In Achterwehr kann man sich mit Kaffee und Kuchen stärken. Perfekt geeignete ist die Tour für einen sonnigen Sonntagnachmittag und dauert entspannte zwei Stunden.

Etwas mehr Zeit sollte der Radler einplanen, wenn er den Wohld (grüne Route) erkunden möchte. Ein guter Startpunkt liegt unter der Holtenauer Hochbrücke, sofern man nicht in Kiel losradeln will. Hier gibt es Stellplätze für den Pkw. Nach Altenholz kommt man schnell auf der neu asphaltierten Straße, dann geht es den Kubitzberg entlang nach Kaltenhof. Von dort radelt man mit herrlichem Blick auf die Felder über den Ahrenshorster Weg nach Hochtor. Über Austerlitz, Neudorf-Bornstein, Ruckforde, Schinkel geht es wieder an den Nord-Ostsee-Kanal und zum Start zurück. Für die 50 Kilometer sollte man drei Stunden einplanen und ein bisschen Verpflegung mitnehmen, die überall am Wegesrand verzehrt werden kann. Die Tour führt über wenig befahrene Straße.

Für Rennradler und ambitionierte Pedaltreter (rote Route) fordert die 80 Kilometer lange Strecke fast bis nach Neumünster und um einige Seen einiges ab. Dafür ist sie landschaftlich sehr schön. Besonders die Anfahrt nach Bissee ist rasant und macht Spaß. Auch der leicht wellige Abschnitt nach Groß Buchwald ist mit Rückenwind ein Genuss. Der kleine Feldweg von Negenharrie nach Kleinharrie ist voller Kurven, die bei schneller Fahrt volle Konzentration erfordern. Von Loop nach Dätgen und weiter nach Langwedel ist man meist allein auf den Wegen unterwegs. An der Gabelung Krähenberg kann man abkürzen und auf den Westenseerunde abzweigen. Wer aber weiterfährt, kann sich noch über landschaftlich reizvolle Abschnitte freuen und weiß anschließend, was er geschafft hat. Rennradler sollten um die drei Stunden unterwegs sein. Wer nicht geübt ist, plant besser entspannt einen Tag ein und packt viel Proviant ein. Aber es gibt entlang der Strecke viele Möglichkeiten, sich in Cafés oder Gasthäusern zu stärken.

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Ein Artikel von
Günter Schellhase
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