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Was bei Bewerbungen gar nicht geht

Arbeit Was bei Bewerbungen gar nicht geht

Haben Jugendliche auf ihre Bewerbungen für einen Ausbildungsplatz bisher nur Absagen erhalten, ist das frustrierend. Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren. Häufig sind die Unterlagen nicht korrekt.

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Im Anschreiben Textbausteine zu verwenden, macht einen schlechten Eindruck. Bewerber sollten das Anschreiben mit eigenen Worten formulieren.

Quelle: Franziska Gabbert

Nürnberg. Jürgen Wursthorn von der Bundesarbeitsagentur erzählt, welche Fehler Berufsberater immer wieder sehen und wie man sie vermeidet.

 

Rechtschreibfehler: Eine Bewerbung mit Tipp- oder Kommafehlern ist für Personaler ein Grund, den Kandidaten sofort auszusortieren. Wer nur Absagen erhalten hat, sollte seine Unterlagen unter diesem Gesichtspunkt kritisch anschauen. Um Fehler zu finden, hilft es, die Unterlagen auf Papier auszudrucken. Dort sieht man sie eher als am Computer. Außerdem sollte mindestens eine weiter Person das Papier gegenlesen - das können die Eltern, der Berufsberater oder ein Lehrer sein.

 

 

Textbausteine verwenden: Im Anschreiben bleiben Jugendliche am besten authentisch. Manche Schreiben klingen, als hätte sie ein Erwachsener verfasst und nicht ein Schüler. Sie beinhalten zum Beispiel viele Fremdwörter, oder die Sprache wirkt gestelzt. Bei Personalern kommt dann schnell der Verdacht auf, dass jemand Textbausteine aus dem Netz kopiert hat. Um diesen Eindruck zu vermeiden, formulieren Jugendliche das Anschreiben am besten ohne fremde Hilfe. Dann lassen sie eine zweite Person gegenlesen, um zu überprüfen, ob es zu flapsig formuliert ist.

 

 

Falscher Ansprechpartner: Wer Dutzende Bewerbungen verschickt, kann schnell durcheinanderkommen. Trotzdem: Nichts ist peinlicher als bei Firma X den Ansprechpartner von Firma Y anzugeben. "Leider sieht man das immer wieder", sagt Wursthorn. Jugendliche sollten deshalb auf jeden Fall vor dem Absenden lieber zweimal kontrollieren, ob sie wirklich den richtigen Empfänger haben.

 

 

Fehlende Betreffzeile: Gerade größere Firmen schreiben häufig mehrere Ausbildungsplätze aus. Jugendlichen ist das oft nicht klar. Sie lassen in ihrem Anschreiben die Betreffzeile einfach weg. Im schlimmsten Fall wird so im ganzen Text nicht klar, für welche Lehrstelle sie sich überhaupt interessieren. Das ist für Personaler ebenfalls ein Grund, den Kandidaten auszusortieren. Deshalb in der Betreffzeile immer deutlich machen, wofür man sich bewirbt.

dpa

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