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Die magischen Helden im Kinderzimmer

Anzeige Die magischen Helden im Kinderzimmer

Erst Bibi Blocksberg, dann Harry Potter und jetzt die liebevoll animierten Elfen aus „Mia und me“: Magische Helden aus Kino und TV sind bei Kindern im Vor- oder Grundschulalter auch als Spielfiguren überaus beliebt. Sie regen die Phantasie an und vermitteln wichtige Werte über Moral und Gerechtigkeit.

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Helden aus Kino und Comics dienen Kindern als Vorbilder.

Quelle: EpicStockMedia - Fotolia.com

Die Adaption fiktiver Leinwand- und TV-Helden in die Spielwelt der Kinder ist nicht neu. Waren in den 70er Jahren des letzten Jahrhunderts vor allem Winnetou- oder Star Wars-Figuren die Helden im Kinderzimmer, so sind es heute Elfen, Zauberer und Super-Heroes aus der Marvel-Comics-Reihe. Aktuell stehen bei den Kleinen die Charaktere aus dem Animationsabenteuer „Mia und me“ hoch im Kurs. Warum das so ist, erklärt der Kids-Blog von Galeria Kaufhof ausführlich.
Eltern teilen die Begeisterung für die schrillen, mitunter auch martialisch anmutenden Figuren nicht immer. Sorge um schädliche Einflüsse auf die Gedanken- und Erlebniswelt der Kinder sind aber unbegründet. Pädagogen sind sich darin einig, dass der Umgang mit den Fantasy-Charakteren eher nutzt als schadet. Hier die drei wichtigsten Argumente.

Den Film im Kinderzimmer weiterspielen…
Erwachsene vergessen die Filme, die sie mit ihren Kindern gemeinsam im Kino gesehen haben, rasch wieder. Bei den Kleinen rumort es nach dem Kinobesuch jedoch enorm: Viele Details, scheinbar nebensächliche Handlungsstränge und Figuren bleiben im kindlichen Gedächtnis haften. Mit den Spielfiguren aus dem Film können die Kids die Handlung nicht nur nachspielen, sondern auch variieren, logische Lücken schließen oder weiterdenken. Das hilft, das Kinoerlebnis schneller und besser zu verarbeiten. Vielleicht ist dann der Bösewicht von der Kinoleinwand im Kinderzimmer gar nicht mehr so niederträchtig, sondern versöhnt sich mit dem Hauptdarsteller?

Die Helden stehen für das Gute
Ganz gleich ob Old Shatterhand, Han Solo, Biene Maja oder „Mia“: Sie allen stehen für Anstand, Gerechtigkeit, Mut und Nachsicht. Damit vermitteln diese Figuren fast beiläufig gesellschaftliche Moralvorstellungen, die von den Kids sehr schnell angenommen werden.

Schrille Spielsachen regen die Phantasie an
Wenn Sie Ihr Kind beim Spielen mit Figuren beobachten, werden Sie feststellen, dass Figuren aus den unterschiedlichsten Welten auf dem Kinderzimmerboden aufeinander treffen: Cowboys kooperieren mit Robotern, Insekten fahren auf Miniaturfahrzeugen, Harry Potter schließt Freundschaft mit Superman. Kinder überspringen mit großer Lust die thematischen Grenzen der Spielewelten. Pädagogen sehen darin einen großen Vorteil, weil die Phantasie angeregt und das kreative Denken und Handeln bereits im Vorschulalter trainiert wird.

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