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1000 Jahre Leipzig: 3 geheime Schätze entdecken

Tourismus 1000 Jahre Leipzig: 3 geheime Schätze entdecken

Nikolaikirche, Völkerschlachtdenkmal oder das Alte Rathaus am Markt - um diese Orte kommen die meisten Besucher Leipzigs nicht herum. Doch abseits der bekannten Sehenswürdigkeiten bietet die Stadt, die in diesem Jahr ihr 1000. Jubiläum feiert, geheime Schätze.

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Am Lindenauer Hafen gibt es leerstehende Fabriken und Brachland. Morbider Charme und ein Stück Industriegeschichte ziehen die Besucher an.

Quelle: LTM/Andreas Schmidt

Leipzig. Hier eine kleine Auswahl:

 

Sachsenbrücke: Die Fußgängerbrücke im Clara-Zetkin-Park ist Treffpunkt für das junge Leipzig. "Hier gibt es Straßenkünstler und viel Leben", erzählt Andreas Schmidt von Leipzig Tourismus und Marketing. Jeder kann etwas mitbringen und es sich auf der Brücke gemütlich machen. Oft gibt es Musik. "Es ist idyllisch und chillig", beschreibt Schmidt die Atmosphäre. Besucher können hier einen entspannten Abend mit etwas Bier verbringen oder nachmittags die Sonne genießen und das Treiben auf der Brücke beobachten. Im Sommer lädt der grüne Clara-Zetkin-Park zum Picknicken oder Verweilen ein.

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Am Lindenauer Hafen gibt es leerstehende Fabriken und Brachland. Morbider Charme und ein Stück Industriegeschichte ziehen die Besucher an.

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Fockeberg

: Der Stadtberg in der Leipziger Südvorstadt ist eine klassische Trümmerkippe, die nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aus Bauschutt entstand. "Der Berg bietet einen ganz besonderen Blick auf die Leipziger Innenstadt", sagt Schmidt. Viele Familien kommen auf den Fockeberg zum Picknicken. Nachtschwärmer genießen dort ein Gläschen Wein oder ein Bier. Der Fockeberg ist auch Austragungsort eines Seifenkistenrennens - dem "Prix de Tacot".

 

 

Lindenauer

Hafen: Leerstehende Fabriken und Brachland - das klingt im ersten Moment nicht besonders einladend. "Der Hafen im Leipziger Stadtteil Lindau hat einen ganz morbiden Charme und erzählt ein Stück Industriegeschichte", erklärt Schmidt. Die Besonderheit: Er war auf dem Wasserweg nicht erreichbar, diente bislang also nie als Hafen. Erst Anfang diesen Jahres wurde eine Gewässerverbindung zum Karl-Heine-Kanal geflutet. Die Speicher- und Lagergebäude wurden bis in die 1990er Jahre genutzt, seitdem verfallen sie. Ab Sommer soll der Hafen nun auch mit dem Boot erreichbar sein. Doch wer den maroden Charme dieses vergessenen Ortes noch erleben möchte, muss sich beeilen: In den nächsten Jahren soll dort ein Yachthafen entstehen.

dpa

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