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Sachsens Glanz und Gloria

KN- & SZ-Leserreise vom 29. April bis 2. Mai 2012 Sachsens Glanz und Gloria

Die Leserreise führte zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Dresden und Meißen.

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Unsere Leserinnen und Leser genießen den schönen Aufenthalt in Dresden.

Quelle: Renate Leneweit

Dresden.. Wenn einer eine Reise macht, dann kann er viel erzählen. Bei gerade einmal acht Grad Celsius traf sich die Gruppe morgens am Opernhaus in Kiel, um am Nachmittag bei 28 Grad in Dresden anzukommen. Mitten durch Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, quer durch Berlin in die Region Spreewald. Ein kurzer und interessanter Stopp an der Motorsportrennstrecke "Eurospeedway" in der Niederlausitz. In Dresden erwartete uns am Abend im Hotel ein Nachtwächter, um uns über die Augustinusbrücke in die Neustadt zu führen. Treffpunkt war der "Goldene Reiter" August der Starke auf seinem sich aufbäumenden Pferd.

Einen Tag später, wieder bei strahlendem Wetter, wurden wir zur Stadtrundfahrt durch das barocke Dresden abgeholt. Theaterplatz, Zwinger, Residenzschloss, Brühl´sche Terrassen bis zur Frauenkirche, in der uns eine Orgel-Andacht mit anschließender Kirchenführung erwartete. Am Nachmittag noch der interessante Besuch des neuen grünen Gewölbes. Am nächsten Tag, dem 1. Mai, Aufbruch zur Flottenparade der Raddampfer mit der PD Meissen bei Kaiserwetter. Schon am Vormittag drängten sich entlang der Elbe, auf den Brühl´schen Terrassen und sämtlichen Brücken tausende Schaulustige, um die traditionelle Dampferparade zu bestaunen. Die neun Raddampfer und zwei Salonschiffe legten um Punkt 10 Uhr ab und tuckerten entlang der Elbe bis zum Schloss Pillnitz. Nach einem gekonnten Wendemanöver ging es zurück nach Dresden, es war ein einmaliges Erlebnis. Am Nachmittag fand noch eine Führung durch die Semperoper statt. Ausklang dieses Tages war am Abend ein gemeinsames Essen im Sophienkeller im Taschenbergpalais gegenüber vom Zwinger. Wir wurden dort in das 18. Jahrhundert Augusts des Starken entführt, denn die "Gräfin Cosel" war anwesend und erzählte uns aus ihrem bewegten Leben.

Am vierten Tag hieß es nun Abschied nehmen von Dresden, aber wir hatten ja noch Meißen auf dem Programm mit einer Führung durch die Porzellanmanufaktur. Diese haben alle besonders genossen. Aber auch in der Stadt Meißen konnten wir etwas verweilen, um dann zur Albrechtsburg aufzusteigen. Von dort oben hat man einen herrlichen Blick auf Meißen und die Elbe. Nun mussten wir uns aber wirklich auf den Rückweg nach Kiel machen, wo wir am späten Abend wieder am Opernhaus erwartet wurden.

Renate Leneweit

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