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Interkommunaler Windpark Kiel/Flintbek

Anzeige – Bauausschuss Kiel bittet zur Sondersitzung am 15.12.2015 Interkommunaler Windpark Kiel/Flintbek

Der Kieler Bauausschuss hat beschlossen, eine Sondersitzung zum Thema „Interkommunaler Windpark Kiel / Flintbek“ durchzuführen. Diese wird am 15.12.2015 um 19 Uhr in der Turnhalle der Johanna- Mestorf-Schule in Kiel - Meimersdorf stattfinden.

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Quelle: BWE/Silke Reents

Im Rahmen der Sondersitzung wird allen Interessierten die neueste Entwicklung des Projektes nochmals vorgestellt. Zum Thema Bürgerbeteiligung hat Reinhard Christiansen, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Windenergie, seine Teilnahme zugesagt. Fragen zu den Umweltauswirkungen wird Herr Dr. Nehls, Geschäftsführer der Firma Bioconsult, kompetent beantworten können. Darüber hinaus werden Vertreter verschiedener Hersteller Auskunft zu technischen Details ihrer Produkte liefern können. Seit der Bürgerbeteiligung gibt es eine hitzige Diskussion um den Windpark. Neben der Vielzahl der Befürworter spricht sich eine kleine Gruppe zwar für die Windenergie aus, will den Windpark aber nicht vor der Haustür haben. Aber wo soll dann der saubere Strom herkommen? Für das Projekt selbst sind zwischenzeitlich alle wichtigen Voruntersuchungen durchgeführt worden, selbst die Baugrundsondierung auf Reste von „Kampfmitteln“ ist abgeschlossen. Jetzt könnte es zur Genehmigung gehen. Vorab müssen die Stadt Kiel und die Gemeinde Flintbek allerdings entsprechende Beschlüsse zum Bauleitplanverfahren fassen, dann kann die Genehmigung nach BImSchG beantragt werden. Der technische Fortschritt der auf dem Markt verfügbaren Windturbinen hat die Anzahl geeigneter Anlagen für den Standort gerade in den letzten Wochen nochmals steigen lassen. So sind die Initiatoren derzeit dabei, die Typen von 5 Herstellern miteinander zu vergleichen. Dabei sind neben dem Preis auch die Faktoren Lieferzeit, zu erwartender Stromertrag, Wartungskosten und nicht zuletzt der Anlagen- Schallpegel ausschlaggebend für die Auswahl. „Wir sind uns der Verantwortung und der Tragweite unserer Entscheidung sehr wohl bewusst“, so die Initiatoren. Die Anlagen werden nämlich zukünftig nicht nur von ihnen, sondern auch von den Nachbarn in Form eines Bürgerwindparks betrieben. Bereits jetzt liegen Voranmeldungen vor für eine Beteiligung, mit der mindestens eine Windenergieanlage finanziert werden kann. Wenn das Projekt jetzt konkreter wird, rechnet man mit einer stark steigenden Nachfrage. Der 15.12. ist deshalb ein guter Termin, sich selbst ein Bild vom Projekt zu machen.

FM Wind GmbH

Burkamp 1, Flintbek

www.windpark-kiel.de

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