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Ketchup, Cola, Kaffee: Lederreiniger fürs Auto im Test

Verkehr Ketchup, Cola, Kaffee: Lederreiniger fürs Auto im Test

Essensreste, Kugelschreiber-Gekritzel oder Saftflecken: Mitfahrer hinterlassen im Auto häufig unangenehme Spuren. Abhilfe können Lederreiniger schaffen. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat mit der "Auto Zeitung" (Ausgabe 12/2015) neun gängige Reiniger getestet.

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Flecken auf den Ledersitzen müssen schnellstmöglich beseitigt werden. Im Test hat der A1 Lederreiniger von Dr. Wack am besten abgeschnitten.

Quelle: wackchem.com

Stuttgart. neun gängige Reiniger getestet. Sieger der Untersuchung ist der preisgünstige A1 Lederreiniger von Dr. Wack. Auf Rang zwei liegt der Sonax Premiumclass, gefolgt vom Colourlock Lederreiniger. Insgesamt fünf Produkte stufen die Experten als "sehr empfehlenswert" ein, das Prädikat "empfehlenswert" erhielt ein Reinigungsmittel, drei Produkte halten die Prüfer für nur "bedingt empfehlenswert".

Die GTÜ-Experten raten nach dem Test grundsätzlich, bei jeglicher Verschmutzung der Lederausstattung im Auto schnellstmöglich eine Reinigung zu starten. Je kürzer der Schmutzes auf dem Stoff bleibt, desto größer ist die Chance, den Dreck mit einem guten Lederreiniger vollkommen zu beseitigen

Der Test wurde nach Angaben der Prüfer unter erschwerten, aber realitätsnahen Bedingungen durchgeführt. Senf, Ketchup, Cola, Saft, Sonnencreme, Milchkaffee, Kugelschreiber, Filzstift, Schuhcreme und Textilfarbe wurden auf zwei Testbezüge verteilt. Die erste Lederpartie war vergleichsweise dick und glatt, die zweite dünn und stärker genarbt. Nachdem der Schmutz auf das Leder verteilt wurde, kamen die Bezüge für 18 Stunden bei 40 Grad Celsius in einen Klimaschrank.

Danach beseitigten die GTÜ-Tester die Flecken streng nach Herstellerangaben. Je nach Produkt stellte sich die Reinigung als ungenügend bis hin zu fast makellos heraus. Bei gravierendem Schmutz wie Schuhcreme, Kugelschreiber und Textilfarbe gerieten alle Kandidaten an die Grenzen. Aber auch bei Senf, Ketchup oder Cola gibt es nach intensiver Reinigung geringfügige Spuren, weshalb kein Mittel die volle Punktzahl erhielt.

dpa

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