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Kiel Auftakt-Treffen für das Baugebiet
Kiel Auftakt-Treffen für das Baugebiet
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08:00 24.09.2018
Von Karina Dreyer
Auch in Kleingruppen wurde darüber diskutiert, was bei den angekündigten Arbeiten in dem 16000 Quadratmeter großemBaugebiet westlich des Holmredders berücksichtigt werden sollte. Quelle: Karina Dreyer
Kiel

Rund 120 Suchsdorfer schauten sich das Gebiet Rotenbek am südlichen Ortsrand am Wochenende an und erarbeiteten anschließend in Gruppen Ideen, die im weiteren Planungsverlauf geprüft werden sollen.

Konkret geht es um die unbebaute Fläche zwischen den Endpunkten der Straßen Rotenbek und Wetterbek. Vorgesehen ist eine Erweiterung des angrenzenden Wohngebietes auf dem nördlichen Teil, der momentan als Pferdeweide genutzt wird. Im März 2017 leitete die Landeshauptstadt Kiel das Verfahren zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 1018 „Rotenbek“ ein und nahm die Planung in den Wohnbauflächenatlas auf. Nun wurde die Öffentlichkeit in Form einer Planungswerkstatt einbezogen, die ursprünglich bereits für die erste Hälfte dieses Jahres angekündigt worden war.

Belästigungen durch Bauarbeiten?

Wie erwartet, gibt es jede Menge Fragen: Wie könnte eine Bebauung aussehen? Wie viele Wohneinheiten soll es geben? Wie werden die Mengen an Bodenaustausch bewegt? Welchen Lärm, Verkehr und wie viel Abgase verursachen die Bauarbeiten? „Wir haben zehn Planungsbeispiele an den Wänden gezeigt, vom Einfamilienhaus, Mehrgenerationen-Wohnen bis zu gemischtem Wohnen“, erklärte Stadtplaner Martin Dünckmann.

Vorgeschlagen wurde von den Suchsdorfern unter anderem eine Palette von einer möglichst dichten Bebauung mit kleineren Grundstücken. „Damit möglichst viele Häuser untergebracht werden können“, schlug ein Teilnehmer vor.

23000 Kubikmeter Erde und 1500 Lkw

Große Sorge bereitete den Anwohnern die Erschließung und Erdbewegungen mit den Lkw. Dabei war von 23000 Kubikmetern Erde und 1500 Lkw, die durch eine verkehrsberuhigte Straße müssten, die Rede. Ein Anwohner schlug deshalb die Erschließung über den Steenbeker Weg vor und forderte, den Baustellenverkehr aus dem Holmredder und Rotenbek rauszuhalten, da 300 Kinder diesen als Schulweg nach Kronshagen nutzen würden.

Und so geht es im Groben weiter: „Nun werden die Ergebnisse ausgewertet, dokumentiert und dem Bauausschuss übergeben“, so Dünckmann. Der gibt dann ein Votum ab, in welche Richtungen die Planungen gehen. Über den Vorentwurf werde die Öffentlichkeit dann informiert. Dünckmann geht davon aus, dass der Vorentwurf in ein paar Monaten im Ortsbeirat vorgestellt wird. Bis zur Rechtskraft durchlaufen die Bauleitpläne aber noch etliche Schritte durch ein aufwändiges Verfahren. „Wenn alles glatt geht und läuft, könnte in anderthalb Jahren der Straßenbaubeginn sein“.

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