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Kiel Woge will neu planen
Kiel Woge will neu planen
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10:00 11.01.2019
Von Karina Dreyer
Wiker sind mit den Plänen der Woge, auf dem Grundstück Holtenauer Straße Nr. 258-262 zu bauen, nicht einverstanden. Sie befürchten eine zu massive Bebauung, den Wegfall von Parkplätzen, der Plantanen und der grünen Oase. Quelle: Karina Dreyer
Kiel

Nun wird alles neu überdacht und geplant. Denn schon während einer der letzten Sitzungen kochten die Emotionen hoch, weil viele der Anwohner befürchten, der 3276 Quadratmeter große Neubau samt 40 bis 45 Wohnungen sei zu groß für das Areal. Und so überreichte Falk Osberger in Vertretung für die Anwohner der Stadträtin eine Sammlung von 277 Unterschriften mit der Forderung das Grundstück mit den großen Platanen und Grünflächen um einen Anwohnerparkplatz samt Zuwegung für Anlieger zu erhalten und nicht an die Woge zwecks massiver Bebauung zu verkaufen. Der Grund: Der Stadtteil sei bereits sehr dicht bebaut und die kleine, grüne Oase diene der Lebensqualität und sei zudem für viele Vogelarten schützenswert.

Das Areal wird maßvoller bebaut

Um eine Eskalation von vornherein zu verhindern, entschuldigte sich Doris Grondke bei allen, sie nicht rechtzeitig über die Pläne informiert zu haben. „Nun geht es wieder zurück auf Los und wir werden in Ruhe diskutieren“, betonte sie. Die 14 geschützten Platanen entlang der Holtenauer Straße würden bis auf zwei stehen und somit erhalten bleiben. Es folgte ihre Einsicht, dass der Bau wohl zu massiv sei, deshalb werde die Baumasse reduziert und das Areal insgesamt maßvoller bebaut werden. Zudem sollen die Stellplätze so gut es geht erhalten bleiben. Dann werde man sich im Ortsbeirat wieder treffen und diskutieren, „damit sie nicht nachhaltig sauer sind“, so Grondke. Wie lange das dauern wird, ist allerdings noch ungewiss. „Wir fangen ja wieder ganz von vorne an, es gibt eine neue Flächenanalyse“, sagte Architekt Jochen Dohrenbusch. 15 Monate Arbeit steckten in den alten Plänen, solange werde es aber nicht noch einmal dauern. 

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