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Kiel Staus gehören zum Alltag in Kiel
Kiel Staus gehören zum Alltag in Kiel
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11:58 14.07.2018
Von Niklas Wieczorek
Brennpunkt Kaistraße: Auch in den Ferien ist die Strecke am Wasser vielbefahren. Noch mehr Probleme gibt es aber entlang der B76. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Ein Leser schilderte KN-online seine Eindrücke von der Kaistraße in Höhe Schwedenkai: "Man bemerkt, dass dieser tägliche und elende Verkehrsstau handgemacht ist." Der Verkehr werde von Ampel zu Ampel gestaut, anstatt eine "grüne Welle" – also eine Abfolge grüner Ampeln bei der richtigen Geschwindigkeit – einzurichten. Ein anderer beklagt sich über die Ampelschaltung und Abbiegeregelung am Prinzengarten. Und was sei eigentlich an der Gablenzbrücke los?

Die Daten widersprechen

"Wir erheben den Verkehr die ganze Zeit", erklärt dagegen Tiefbauamtsleiter Peter Bender. Seit es die vielen Baustellen in Kiel gebe, zeigten sich "keine signifikanten Unterschiede". Es gebe zwar Engstellen seit Beginn der Bauarbeiten. Doch diese seien nach den Daten, die Ampeln mit Induktionsschleifen zählen, oder per Videoauswertung erhoben werden, weiter genau so leistungsfähige Knotenpunkte wie zuvor. Außerdem habe sich ein weiträumiger Ausweichverkehr eingestellt. Die Einsatzkräfte von Polizei und Feuerwehr geben sich ebenfalls entspannt: Sie seien vorab informiert und suchen gegebenenfalls Ausweichstrecken. Der ADAC kritisiert allerdings die Behinderungen durch Baustellen deutlich.

Nimmt das Verkehrschaos in Kiel zu?

Spätestens seit Beginn der Bauarbeiten für das Holsten-Fleet nehmen viele in Kiels Mitte ein Verkehrschaos wahr. Dazu kommt eine erhebliche Überlastung des Ostrings. Doch die Fachleute im Tiefbauamt widersprechen – zumindest in Bezug auf die Innenstadt. Hier rolle der Verkehr besser als gedacht.

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Am Ostring ist keine Lösung in Sicht

Zäher Verkehr wurde zuletzt aber auch von der B502 berichtet, dem Ostring. Während schmerzhafte Staus auf der Kaistraße beispielsweise erst, wie Anfang Juni, durch einen Großeinsatz der Polizei an der Hörn ausgelöst werden, reicht auf dem Ostring schon einmal ein geplatzter Reifen. "Das ist eine Bundesstraße, die nicht ganz den Anforderungen genügt", gibt auch Bender zu. Aufgrund der Einstufung im Bundesverkehrswegeplan mit einem Investitionsvolumen von 127,9 Millionen Euro als weiterer Bedarf "werden wir mit der Situation noch bis 2030 leben müssen", sagt Bender.

Wo sind Sie von Kieler Ampelschaltungen oder Verkehrsführungen irritiert? Schildern Sie uns Ihre Wahrnehmung unter der Betreffzeile "Verkehr" an lokalredaktion@kieler-nachrichten.de

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