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Kiel Holzfrachter wird untersucht
Kiel Holzfrachter wird untersucht
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13:17 16.07.2017
Von Frank Behling
Die "MOSVIK" hat im Ostuferhafen festgemacht und wird dort von der Wasserschutzpolizei untersucht. Quelle: Behling, Frank
Kiel

Der havarierte Frachter „Mosvik“ hat im Ostuferhafen festgemacht. Auf dem Schiff waren am Freitag durch noch ungeklärte Umstände auf der Kieler Förde große Teile seiner Decksladung über Bord gegangen. Beamte der Wasserschutzpolizei Kiel und Sachverständige haben an Bord mit der Suche nach der Ursache für die plötzliche Schräglage des Schiffes begonnen.

Unterdessen ist die Bergung der größeren Holzteile am Freitagabend gegen 21 Uhr beendet worden. Das Havariekommando hatte den Einsatz um 21.45 Uhr beendet. Einzelne Hölzer sollen am heutigen Sonnabend von den Schiffen nach der Sichtung vor Ort aufgenommen werden.
Die 80 Meter lange „Mosvik“ hatte am Freitagmittag im Bereich der Holtenauer Zufahrt zum Nord-Ostsee-Kanal 60 bis 80 Holzpakete von Deck verloren. Auf Ersuchen der Verkehrszentrale Lübeck-Travemünde hatte das Havariekommando die Gesamteinsatzleitung übernommen.
Am Einsatz beteiligt waren der Notschlepper „Bülk“ sowie die Hafenschlepper „Holtenau“, „Stein“, „Falckenstein“ und „Schwartenbek“ der Reedereien SFK und Küstendienst beteiligt. Die Absicherung übernahmen die Rettungskreuzer „Berlin“ und „Vormann Jantzen“ mitsamt den Tochterboten sowie die Polizeiboote „Staberhuk“ und „Falshöft“. Geborgen wurden die schweren Holzbündel durch den Schhwimmkran „Griep To II, den Tonnenleger „Kormoran“ und das Mehrzweckschiff „Scharhörn“. Ein Hubschrauber der Bundespolizei wurde zur Erkundung der Lage aus der Luft eingesetzt.

Wann die "Mosvik" ihre Reise von Lettland nach England fortsetzen darf, hängt jetzt von den Behörden ab. Möglicherweise müssen heute im Ostuferhafen noch größere Mengen Holz abgeladen werden.

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