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Kiel Georg Gauri saniert Villa seiner Eltern in Kiel
Kiel Georg Gauri saniert Villa seiner Eltern in Kiel
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11:33 07.03.2018
Von Oliver Stenzel
Hier wird unübersehbar gearbeitet. Seit Kurzem ist die Portwich-Villa komplett eingerüstet. Quelle: Oliver Stenzel
Kiel

„Nach derzeitigem Stand soll der Umbau noch im Laufe dieses Jahres abgeschlossen sein“, sagt Georg Gauri, der mit seiner Frau Indrani im provisorischen Besprechungszimmer des Gebäudes sitzt, in dem er einmal in der Woche mit dem Kieler Architekten Jesse Kersig zusammenkommt.

Der Sohn des bekannten Kieler Internisten Dietrich Portwich wuchs in der Villa auf, in der bereits sein Großvater Otto Portwich als Arzt eine urologische Praxis mit Klinik betrieben hatte. Gauri selbst studierte Physik und arbeitet heute als IT-Berater in Hamburg. „Als wir meinen Vater vor zweieinhalb Jahren zu uns holten, stellte sich für uns die Frage, was aus dem Haus werden soll“, berichtet der 48-Jährige.

Ein Abriss hat nahe gelegen

Aus wirtschaftlicher Sicht hätten ein Abriss und die möglichst dichte Neubebauung des Grundstücks mit Stadtwohnungen nahe gelegen. Doch als jetziger Eigentümer hat sich das Ehepaar Gauri dazu entschlossen, einen anderen Weg zu gehen – und will „Die 100“ mit einer aufwändigen Sanierung zu neuem Leben erwecken. Nach Jesse Kersigs Planungen soll sie in Zukunft Gastronomie, Büroräume und Wohnungen beherbergen und dazu in vermietbare Einheiten aufgeteilt werden.

Bistro und indisches Restaurant geplant

„Es ist eher eine Liebhaberei als ein großes Invest-Projekt“, bekennt Georg Gauri. Aber es müsse sich natürlich rechnen. Dementsprechend ist für den Souterrain ein Bistro geplant, im Hochparterre ein modernes indisches Restaurant, im Vorgarten wird es ergänzend Außensitzplätze geben. Mieter dieser Etagen ist die in der Kieler Gastroszene durch die Restaurants „Ban-maai“ in der Brunswik und das „Primavera“ in der Hamburger Chaussee bekannte Familie Bhinder. Auch die etwa 140 Quadratmeter große Bürofläche im Obergeschoss ist bereits so gut wie vermietet. Im Dachgeschoss entsteht zudem eine großzügige Studiowohnung, die wochen- oder monatsweise vermietet werden soll – bevorzugt an Geschäftsleute.

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