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Kiel Sportler taufen zwei neue Drachenboote
Kiel Sportler taufen zwei neue Drachenboote
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08:06 12.06.2018
Von Martin Geist
Mit Bravour bestanden hat das neue Drachenboot "Tom Kyle" seine Jungfernfahrt auf der Schwentine. Quelle: Martin Geist
Kiel

Möglich wurde das dank eines gleichfalls doppelten unternehmerischen Engagements. Die Förde Sparkasse spendierte 5000 Euro für das in dankbarer Anerkennung sparkassenrot lackierte neue Boot, das jetzt den Namen „Tom Kyle“ trägt. Der Verein, der aus eigenen Mitteln noch einmal etwa die gleiche Summe investierte, besitzt damit formell sein erstes eigenes Drachenboot. Gefühlt erscheint den Ellerbekern das neue weiße Vehikel der Hell Gravure Systems aber auch sehr eigen. Die Kieler Maschinenbauer nutzen den frisch getauften „Max“ zu vorgegebenen Trainingszeiten, sonst darf die ETV darüber verfügen.

Als Unternehmen seine Belegschaft aufs Drachenboot zu bitten, scheint dabei eine gute Idee. 12,50 Meter lang ist ein solches Gefährt, inklusive Steuermann und Trommler finden darauf 22 Personen Platz. „Die größte Herausforderung ist es, unter so vielen Leuten die Harmonie zu finden“, weiß Rennen-Organisator Bernd Lensch.

Nur noch wenige Startplätze bei den Kieler Drachenboottagen

Derweil geht es bei den „Sventana Dragons“ der ETV durchaus auch leistungssportlich zur Sache. Was besonders für die Frauen gilt, denn mit Angelika Martin und Franziska Schimming dürfen sich gleich zwei von ihnen Weltmeisterinnen nennen.

Als bundesweit bedeutender Standort der Schwimmobjekte, die um 500 vor Christus in China für den Lastentransport erfunden wurde, gilt Kiel aber auch aus einem anderen Grund. Das von Bernd Lensch organisierte Drachenbootrennen lockt so viele Teilnehmer an wie kaum ein anderes in Deutschland. Nur noch drei von 60 Startplätzen sind für den Schul-Cup frei, der am 7. September ausgetragen wird. Für den Fun-Cup am 8. September sind derzeit gut 80 von 120 Booten reserviert. Laut Lensch eine deutlich höhere Auslastung als zur gleichen Zeit im Vorjahr.

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