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Kiel Kieler Justiz liegen neue Aussagen vor
Kiel Kieler Justiz liegen neue Aussagen vor
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16:07 12.09.2018
Von Kristian Blasel
War Jenny Böken gesund genug für die Wache? Ihr Tod im Jahre 2008 gibt bis heute Rätsel auf. Quelle: Uwe Böken
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Kiel

Das Ergebnis werde zur "gegebenen Zeit" bekanntgegeben, teilte die Staatsanwaltschaft mit. "Weitere Erklärungen werden derzeit nicht abgegeben."

Zeuge hat angeblich das Wort "Mord" gehört

Rechtsanwalt Rainer Dietz hatte in der vergangenen Woche von einem neuen Zeugen berichtet, der im Zusammenhang mit dem Tod der damals 18-Jährigen von dem Begriff "Mord" gehört habe. Laut Dietz hat er dies in einer eidesstattlichen Aussage zu Papier gebracht. Der Zeuge soll im Jahr 2008 mit Jenny Böken befreundet und auch intim gewesen sein - war aber weder auf der "Gorch Fock" noch bei der Marine. Nach Darstellung von Dietz wurde der Zeuge nach dem Tod der Kadettin durch Angehörige der Bundeswehr besucht, die dubiose Anspielungen gemacht haben. Der Anwalt hat nach eigenen Angaben eine zweiseitige Aussage zu dieser Begegnung und dem Verhältnis zu Jenny bei der Staatsanwaltschaft Kiel eingereicht.

"Gorch Fock": Staatsanwaltschaft und Marine gehen bisher nicht von Fremdverschulden aus

Ob es damit tatsächlich neue Anhaltspunkte für Ermittlungen gibt, ist damit weiterhin unklar. Die Offizieranwärterin Jenny Böken ist in der Nacht vom 3. auf den 4. September kurz vor Ende der Wache gegen 23.45 Uhr von Bord der "Gorch Fock" gefallen, die damals vor der ostfriesischen Küste unterwegs war. Staatsanwaltschaft und Marine ermittelten danach in alle Richtungen. Ergebnis: Es gab kein Fremdverschulden.

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