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Kiel Licht und Farbe gegen die Angst
Kiel Licht und Farbe gegen die Angst
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10:00 23.11.2018
Blick von der Schwimmhalle Gaarden über Kiel mit Hafen und Hörn: Die Fußgängerbrücke wurde in den vergangenen Wochen instandgesetzt. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

Dunkelgraue Farbe auf hellgrauem Beton – zweckmäßig ist der neue Anstrich an den Pfeilern der Fußgängerbrücke nach Gaarden, der Graffiti überdeckt. Insgesamt macht die Brücke östlich des Germaniahafens einen aufgeräumten Eindruck. Für die Zukunft denkbar seien zudem Blumenkästen oder temporäre Kunstaktionen, heißt es von Seiten der Stadt.

Im Dezember 2017 hatte die Ratsversammlung verschiedene Maßnahmen beschlossen, die auf einen Vorstoß des Oberbürgermeisters Ulf Kämpfer zurückgehen. 185.000 Euro sollten in diesem Jahr in Instandsetzung, Reinigung und Aufwertung der Brücke investiert werden. Einige der geplanten Maßnahmen wurden in den vergangenen Wochen umgesetzt.

Fahrstuhl wird videoüberwacht, um Vandalismus vorzubeugen

Der Fahrstuhl, der weiterhin von Graffiti beschmiert ist, wird noch immer als Toilette und Müllhalde missbraucht. Obwohl er fünfmal pro Woche gereinigt wird, in Zukunft sogar sechsmal, sind die Verunreinigungen zu sehen und zu riechen, wie die KN vor einem Jahr berichteten. Hier soll nun eine seit Mittwoch letzter Woche laufende Videoüberwachung für Verbesserungen sorgen.

Erster Erfolg direkt nach der Kamerainstallation

Tatsächlich wurde der erste Täter, der seine Notdurft im Fahrstuhl verrichtete, bereits am Tag der Installation gefilmt. Nachdem Anzeige wegen Sachbeschädigung erstattet wurde, konnte der Täter durch die Polizei identifiziert und am darauffolgenden Donnerstag gefasst werden. Weitere Maßnahmen am Aufzug sind geplant. So sollen Scheiben des Fahrstuhlschachtes bis zum Jahresanfang 2019 erneuert werden, auch soll die Kabine überarbeitet werden.

Der Ortsbeirat Gaarden begrüßte die Maßnahmen. Der Vorsitzende Bruno Levtzow sieht jedoch weiter Verbesserungspotenzial: „Auch bei noch so viel Licht bleiben 200 Meter 200 Meter.“ Man müsse sich noch etwas einfallen lassen, um das Sicherheitsempfinden weiter zu verbessern.

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Von Jördis Merle Früchtenicht

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