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Kiel Wasserschutzpolizei will durchgreifen
Kiel Wasserschutzpolizei will durchgreifen
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07:03 13.04.2018
Von Frank Behling
Gefahr im Verzug: Ein Boot mit einer Angler-Familie angelt in der Zufahrt zur Holtenauer Schleuse vor einem zum Kanal einlaufenden russischen Öltanker. Quelle: Martin Lochte-Holtgreven
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Kiel

Da immer mehr Kaianlagen abgesperrt sind, drängen die Angler zu den zugänglichen Stellen an Fähranlegern, Brücken oder gehen in kleinen Booten aufs Wasser.

Aufgrund des Verletzungsrisikos und der Gefahr für die Propeller der Schiffe durch die Angelschnüre ist das Angeln an Fähranlegern verboten. Auch auf dem Wasser gibt es klare Regeln. „Das Angeln im Fahrwasser ist verboten. Die Gefahr ist einfach zu groß“, so Berger. Die Besatzungen der Streifenboote sind angewiesen, auf die Einhaltung der Seeschifffahrtsstraßenordnung und der Fischereiverordnung zu achten. „Das gilt auch für die Angelscheine“, fügt Ingo Berger hinzu.

„Unwissenheit schützt aber vor Strafe nicht“

Wie berichtet hatte es am vergangenen Wochenende in der Schleusenzufahrt zwei Vorfälle gegeben, in denen wiederholt kleine Boote mit Anglern direkt vor den Bug einlaufender Schiffe gefahren waren. Da bei kleinen Booten mit weniger als 15 PS kein Sportbootführerschein mit entsprechender Rechtskundeschulung erforderlich ist, kennen diese Angler den Sperrbereich auch nicht. „Unwissenheit schützt aber vor Strafe nicht“, sagt Berger.

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