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Kiel Wann geht’s hier wieder aufwärts?
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08:29 05.10.2018
Von Niklas Wieczorek
Der Aufgang zum Holstentörn ist stark sanierungsbedürftig und aus moderner Sicht städtebaulich nicht mehr gelungen. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

In der jüngsten Bauausschuss-Sitzung wurde jedoch deutlich, dass es keine klare und einfache Lösung gibt. So standen sich die Einschätzungen der Architekten, der Stadt und einiger Politiker gegenüber. Zuvor war auf einen ursprünglichen CDU-Antrag hin, wie die Ausschussvorsitzende Sigrid Schröter (CDU) betonte, eine Machbarkeitsstudie des Architekturbüros Schmieder-Dau entstanden.

Rainer Dau präsentierte im Ausschuss die zwei von den Spezialisten näher geprüften Lösungen: ein neuer Kopfbau (Variante B), der den Aufstieg direkt vor dem Karstadt-Gebäude ermöglichen würde – oder eine Ersatzbrücke (C). Beide beinhalteten den Abriss der alten Lösung inklusive Zweitrolltreppe am Ziegelteich.

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Bei dem Kopfbau würde „eine Möglichkeit für Fußgänger entfallen“, so Dau, „das sollte aber kein Ausschlusskriterium sein.“ Schnell stellte sich jedoch heraus, dass genau daran die Diskussionslinie verlaufen würde.

Bauwerk ist stark sanierungsbedürftig

Zunächst einmal stellte Dau vor, warum überhaupt eine neue Lösung notwendig ist: Der aktuelle Aufgang zum Holstentörn habe „städtebauliche Defizite“: Er verstelle das denkmalgeschützte Gebäude der Landwirtschaftskammer, touchiere eine als Naturdenkmal geltende Platane und schaffe schlicht „Unräume“. Ecken um den Aufzug oder unter der Fußgängertreppe könnten nicht genutzt werden. Außerdem stellte Dau klar: „Das Bauwerk ist stark sanierungsbedürftig.“

Ist eine Brücke zusätzlich zu den Ampeln notwendig?

Offen ließ Dau die Frage, inwieweit der Stadtverkehr beeinträchtigt werde. Aber daran schieden sich die Geister: Ist die Brücke zusätzlich zu den zwei Ampelübergängen notwendig?

„Die Andreas-Gayk-Straße wird als Straße kaum noch genutzt werden“, warf Arne Stenger (Grüne) mit Blick auf die Fertigstellung des Holsten-Fleets ein: Er stelle sich die Verkehrssituation im Großbereich der Kreuzung mit Sophienblatt, Ziegelteich und Stresemannplatz daher sehr befreit vor. Doch Tiefbauamtsleiter Peter Bender schränkte ein: „Eigentlich geben wir ebenerdigen Lösungen immer den Vorzug. Aber wir haben nicht so viele Wege von der Kaistraße zur Autobahn.“

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