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Kiel Nach KN-Bericht startet die Fehlersuche
Kiel Nach KN-Bericht startet die Fehlersuche
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14:25 20.04.2018
Von Jürgen Küppers
Neu, aber nicht hoch genug sind die Bordsteine an den neuen Bushaltestellen. Jetzt soll aufgeklärt werden, wie es zu der Panne kam - und wie man sie korrigieren könnte. Denn barrierefrei sind die zu niedrigen Haltestellen nicht.    Quelle: eis - Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Den Stein ins Rollen brachte ein KN-Bericht. Tenor: Die neuen Bushaltestellen am Martensdamm oder am Opernhaus/Rathausplatz sind zwar modern und großzügig - aber barrierefrei sind sie nicht. Mindestens fünf Zentimeter klaffen zwischen Bordstein und Buseinstieg. Es dürften aber nur maximal drei Zentimeter sein, um Menschen mit Rollstuhl oder Rollator einen weitgehend unproblematischen Buseinstieg zu ermöglichen.

KVG stellten sich quer

Der Beirat für Menschen mit Behinderungen kritisierte das massiv und hielt es für kurzsichtig. Denn klar ist: Ab 2022 soll es nach dem Gesetz Barrierefreiheit geben. „Die fordern wir immer wieder, wenn Bushaltestellen gebaut oder erneuert werden. Doch wir werden immer wieder vertröstet“, kritisierte die stellvertretende Beiratsvorsitzende Brigitte Hinrichs, „die KVG und die Eigenbetriebe Beteiligungen der Stadt stellen sich quer und sagen uns, an solchen Haltestellen fahre man sich die Busse kaputt.“

OB soll die Ursachen der Panne aufklären

Jetzt wollen die Ratsfraktionen den Ursachen der Panne in den Ausschüssen auf den Grund gehen. Laut dem einstimmig in die Fachgremien überwiesenen Antrag soll Oberbürgermeister Ulf Kämpfer dort erklären, wie es überhaupt zum Bau nicht barrierefreier Haltestellen kam. Auch die Kosten für Umbauten zu vollständig barrierefreien Haltestellen sollen dabei ermittelt werden. Zudem müsse sichergestellt sein, dass auch bei den noch entstehenden Haltestellen die entsprechenden Anforderungen erfüllt werden.

"Da sind offensichtlich Fehler geschehen, das müssen wir unbedingt aufklären", begründete SPD-Ratsherr Benjamin den von seiner Partei und dem SSW eingebrachten Antrag. Das Thema soll aber nicht nur in den politischen Gremien, sondern auch mit dem Beirat für Menschen mit Behinderungen besprochen werden.

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