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Kiel Hochbrücke nur für Autos frei
Kiel Hochbrücke nur für Autos frei
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07:50 23.12.2013
Von Frank Behling
Das dauert noch: Der Fuß- und Radweg wird auf 1,80 Meter verbreitert, das Geländer von 1,40 auf 1,80 Meter erhöht. Quelle: Behling
Kiel

Eigentlich sollten die Arbeiten im Oktober beendet werden. Das Vorhaben wurde aber von der Notlage auf der Rader Hochbrücke durchkreuzt, für deren Sanierung auch Kräfte von der Holtenauer Brücke abgezogen wurden.

Freuen dürfen sich jedoch die Auto-Pendler aus dem Kieler Norden. Die Montage der neuen Leitplanken ist nämlich jetzt abgeschlossen. Der Aufprallschutz der Planken war für die immer größeren Lkw-Gewichte verstärkt worden.

Außerdem wurde die Straßenbeleuchtung aus der Konstruktion der Leitplanken herausgenommen. „Die Arbeiten der Elektro-Leute für die Straßenbeleuchtung beginnen im neuen Jahr“, sagt Matthias Paraknewitz vom Landesbetrieb Straßenbau in Rendsburg. Erst wenn die Lampen stehen, wird auch das neue Geländer am Geh- und Fußweg fertiggestellt. Es ist von 1,40 auf etwa 1,80 Meter erhöht worden. Der untere Bereich des Geländers erhält Plexiglas als Sicht- und Lärmschutz. Im oberen Bereich wird es sechs Stahldrähte geben. „Das haben wir für die Schiffsfotografen und die Menschen gemacht, die einen freien Ausblick genießen möchten“, sagt Paraknewitz. Die Idee, dort auch Plexiglas zu verbauen, habe man fallen gelassen, da diese Glaselemente sehr schnell mit Grafitti-Werken besprüht und damit undurchsichtig werden.

Nach Abschluss der Fahrbahnmarkierungen ist die Baustelle auf der Fahrbahn bereits Anfang Dezember geräumt worden. Die Arbeiten an dem auf 1,80 Meter verbreiterten Fuß- und Radweg sollen im Frühjahr beendet werden. Wann das genau sein werde, hänge von der Frost- und Schneeperiode ab, so Paraknewitz.

Nach der Winterpause werde die Sanierung auf der östlichen Seite der Brücke fortgesetzt. Dafür soll die Fahrbahn wieder auf zwei Spuren verengt werden. „Dort wird ein Übersteigschutz errichtet“, sagt Paraknewitz. Dabei wird auch die Fahrbahndecke der linken Spur erneuert. Außerdem benötigt der Stahlunterbau einen neuen Korrosionsschutz.

Nach Abschluss der Arbeiten steht dann die Sanierung der als Olympiabrücke bekannten „Schwester“ auf dem Programm.

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