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Kiel Keine Parkgebühr mehr in Falckenstein
Kiel Keine Parkgebühr mehr in Falckenstein
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10:00 10.08.2018
Von Martina Drexler
4 Euro kostet das Parken am Falckensteiner Strand in Kiel. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
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Kiel

Vor zwölf Jahren gab die Stadt Kiel die Bewirtschaftung von 780 Stellplätzen am Falckensteiner Strand in die Hände eines Privatunternehmens. Bis 2016 verlangte dieses zwei Euro, ab 2017 vier Euro, egal, ob Besucher einen ganzen Tag oder nur eine halbe Stunde blieben.

Gastronomen und Unternehmer beschweren sich über Umsatzeinbußen, kritisieren die Gebühr für Kurzzeitparker als viel zu hoch. Ein Ärger, den Kämpfer nachvollziehen kann. Die Ankündigung, dass die Landeshauptstadt Kiel ab 2019 am Falckensteiner Strand komplett auf Parkgebühren verzichten will, überraschte dennoch.

Mit der neuen Regelung verliere die Stadt, deren Haushalt bei fast einer Milliarde Euro liegt, weniger als 10000 Euro Pacht. Außerdem entfielen die Kosten für Parkautomaten.

Strande behält Parkeinnahmen bei

Für Strande sind die Parkeinnahmen laut Touristikchef Heiko Drescher dagegen ein wichtiger Posten; zusammen mit der Strandabgabe (ein Euro pro Tag) werde das Geld in die Promenade gesteckt. Bis zu acht Stunden Parken vor dem Ortsrand kosten 2,50 Euro, ein Tagesticket ist für 3,50 Euro zu haben.

Will man jedoch sein Auto im Zentrum abstellen, werden 1,50 Euro in der ersten Stunde fällig, danach pro Stunde jeweils ein Euro mehr. Mit Blick auf Kämpfers Initiative frage er sich jedoch, so Drescher, aus welchem Topf Kiel künftig das Geld nehme, um etwa den Müll zu entsorgen.

Auch für die Schwedeneck-Touristik mit Stellplätzen in Stohl, Dänisch-Nienhof und Surendorf sind Parkgebühren wichtig, um die „Kosten für die Bewirtschaftung und Unterhaltung der Parkplätze zu decken“, sagt Leiter Manfred Mallon. Das gelte umso mehr, da man etwa am Kurstrand keine eigenen Flächen besitze und diese anmieten müsse.

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