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Kiel IHK und DGB fordern Kaikante in Holtenau
Kiel IHK und DGB fordern Kaikante in Holtenau
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08:00 28.06.2018
Von Kristian Blasel
Um diesen Uferabschnitt geht es: Ob die Kaikante für ein künftiges Gewerbegebiet erhalten bleibt, ist auch Thema der Kooperationsgespräche in Kiel. Quelle: Frank Behling
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Kiel

Die Wirtschaft hat Bedarf an einem Gewerbegebiet mit Kaikante in Kiel. Das ist gutachterlich belegt“, sagt IHK-Präsident Klaus-Hinrich Vater. In Richtung der Kieler Ampelparteien warnt er davor, die Finanzierungsprobleme zu überschätzen. „Angesichts des zeitlichen Vorlaufs müsste es auch bei knappen Geldern möglich sein, in der nächsten Förderperiode ausreichend Mittel bereitzustellen.“

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer hofft auf finanzielle Hilfe

In dem Ziel ist sich Vater mit Oberbürgermeister Ulf Kämpfer (SPD) einig, der gestern den Bedarf bestätigte. „Bei der Stadt und bei der Kieler Wirtschaftsförderung haben sich in den vergangenen Jahren immer wieder Unternehmen gemeldet, die einen Standort in Kiel mit einer Anbindung an eine gewerblich nutzbare Kaikante gesucht haben“, sagte Kämpfer. „Ein Gewerbegebiet mit Anschluss an Straße, Schiene und Wasser sowie einem Flugplatz in unmittelbarer Nähe wäre in Schleswig-Holstein einzigartig.“ Gleichzeitig betont der Oberbürgermeister jedoch, dass sich die Stadt allein die Investition in die Kaikante nicht leisten könne.

Ampel-Parteien in Kiel äußern sich zurückhaltend

Die Ampel-Parteien, die Stillschweigen über ihre Gespräche vereinbart haben, geben sich bedeckt. Einzig SPD-Fraktionsvize André Wilkens stellt klar: „Unser Ziel ist der Erhalt der Kaikante.“ Jessica Kordouni und Arne Langniß von den Grünen wollen sich ebenso nicht zu den MFG5-Verhandlungen äußern wie Christina Musculus-Stahnke und Ingmar Soll von der FDP. „Wir präsentieren zum Schluss ein Gesamtergebnis“, sagt Soll.

DGB Kiel Region sieht "Chance für gut bezahlte Arbeitsplätze in Kiel"

Ebenfalls zu Wort meldete sich in der Debatte Frank Hornschu, Geschäftsführer der DGB Kiel Region, der im Schulterschluss mit der IHK für den Erhalt der Kaikante wirbt. „So erhalten wir eine echte Chance auf weitere hochqualifizierte und gut bezahlte Arbeitsplätze in Kiel.“ Die Stadt möchte auf dem ehemaligen MFG-5-Gelände ein urbanes Mischgebiet entwickeln.

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