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Kiel Teilweiser Abriss und Neubau ist nötig
Kiel Teilweiser Abriss und Neubau ist nötig
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08:00 25.09.2018
Von Jürgen Küppers
Die Mauerschäden hat nicht nur Schulleiter Jens-Peter Meißner im Blick. Auch die Stadt überprüft die Statik der Max-Planck-Schulgebäude regelmäßig. Quelle: Frank Peter
Kiel

Nach ersten Schätzungen der städtischen Immobilienwirtschaft belaufen sich die Kosten für Sanierungsmaßnahmen und Neubauten an dem Traditionsgymnasium auf insgesamt 23,5 Millionen Euro.

Nach Einschätzung der Leiterin der Immobilienwirtschaft, Gabriele Wiesmann-Liese, gebe es für Schüler, Eltern und Lehrer aber keinen Grund zur Panik: „Niemand muss befürchten, dass Gebäude einstürzen.“

Regelmäßige Kontrollen sollen die Standfestigkeit der Gebäude im Blick behalten. Allerdings steht nach der jüngsten Begutachtung auch fest: So wie es jetzt ist, kann es auf Dauer nicht bleiben.

Fundamente der Schule stehen auf einem Schuttberg

Denn große Teile des Gymnasiums, das vor fast neun Jahren mit der benachbarten Jahnschule zusammengelegt wurde, stehen auf unsicherem Terrain: auf einem Berg aus Schutt, der nach dem Krieg neben der Moorteichwiese aufgetürmt wurde.

„Dieser Untergrund gibt jetzt teilweise nach, auch aufgrund der jahrzehntelangen Unterspülungen durch Regenwasser“, erklärt Gabriele Wiesmann-Liese. Dass das nicht ohne Folgen für die Statik der betroffenen Gebäudeteile blieb, ist sogar mit bloßem Auge erkennbar. Denn an einigen Ecken des Verblend-Mauerwerks bildeten sich teilweise kräftige Risse.

Ab 2020 könnten die Bauarbeiten beginnen

Wann die davon betroffenen Schulgebäude durch neue ersetzt werden müssen, steht noch nicht fest. Erste Haushaltsmittel dafür stünden zwar ab 2020 bereit, eine Konzeption für die Neubauten müsse aber noch erarbeitet werden.

Der Zeitplan ist aber offen: „Bis alles fertig ist, werden wohl einige Jahre ins Land gehen“, vermutet die Chefin der Immobilienwirtschaft. Schließlich müsse Sanierung und Neubau parallel zum laufendem Schulbetrieb erfolgen.

Ab 2026 kann es dann eng werden

Was das für Schüler und Lehrer bedeutet, ist ebenfalls noch unklar. „Zurzeit haben wir noch Räume, in die wir zur Not ausweichen könnten“, erklärt Schulleiter Jens-Peter Meißner. Ab 2026 werde es dann aber deutlich enger, wenn der G9-Jahrgang aufgewachsen sei.

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