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Kiel Der Serienkiller ist noch nicht am Ende
Kiel Der Serienkiller ist noch nicht am Ende
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21:17 30.11.2015
Von Bastian Modrow
Sie stehen möglicherweise demnächst wieder in Kiel vor der „Tatort“-Kamera: Lars Eidinger (von links), Sibel Kekilli und Axel Milberg. Quelle: Frank Peter
Kiel

Mit 8,57 Millionen Zuschauer dominierte das Ermittler-Duo von der Förde zwar den TV-Abend, allerdings blieb der jüngste „Borowski“-Fall deutlich unter Normalniveau von zehn Millionen Zuschauern.

Vor allem beim jüngeren Publikum war der Kieler „Tatort“ allerdings ein Hit: In der Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen schalteten 2,99 Millionen Zuschauer ein. Das entspricht einem Marktanteil von 22,7 Prozent – ein kleines Plus im Vergleich zum letzten „Borowski“-Krimi im Mai.

 Im Internet gibt es viel Lob für das erste Sequel der TV-Reihe um den psychopathischen Serienkiller Kai Korthals: „Als großer Tatort-Fan an sich habe ich lange nicht so viel Spannung erlebt! Dieser Krimi hat das Potenzial für einen Klassiker“, urteilt Stefanie Lubnow auf der Facebook-Seite der Kieler Nachrichten. Andreas Seidel schreibt: „Dieser Tatort überzeugt mit kompakter Erzählweise, großartiger Kameraführung und passendem Sound. Ein Highlight-Tatort!“ Ganz genau hat Michael Griese hingesehen: „Lustig fand ich, dass so ziemlich alle Uhren, die man im Hintergrund gesehen hat, genau die Uhrzeit zum Zeitpunkt der Sendung gezeigt haben. Neben der packenden Story ist das ein nettes Gimmick.“ Allerdings äußern einige Zuschauer auch Kritik: „Kiel wird immer dargestellt, als wäre es nicht der Ort, in dem ich lebe. Wann kommt mal ein Tatort, der Kiel so schön zeigt, wie es ist? Man könnte meinen, hier sind alle Irren der Nation versammelt“, ärgert sich Jaqueline Voigt. Janine Groth findet: „Sorry, aber ich hab schon bessere Kieler Tatorte gesehen.“

 Bei einer Umfrage von KN-Online vergaben bis Montagabend die meisten User die Note „sehr gut“. In der Besten-Liste des Internet-Fan-Portals www.tatort-fundus.de ist „Borowski und die Rückkehr des stillen Gastes“ bereits gelistet: Gestern Nachmittag stieg der Kieler Krimi auf Platz 117 ein – Tendenz: steigend. Als Serienkiller Kai Korthals wird Lars Eidinger (39) möglicherweise nicht zum letzten Mal zu sehen gewesen sein: „Eidinger ist nicht nur einer der besten, sondern auch einer der wunderbarsten Schauspieler. Sofern es hier eine überzeugende Idee gibt, spricht überhaupt nichts dagegen, das weiterzuführen“, sagte NDR-Spielfilmchef Christian Granderath. Er denkt bereits über eine Fortsetzung „Das Kabinett des Dr. Korthals“ nach. Autor Sascha Arango recherchiere dafür in der Psychiatrie, so Granderath.

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