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Kiel KN-Talk: Erbitterter Kampf um Flughafen Kiel
Kiel KN-Talk: Erbitterter Kampf um Flughafen Kiel
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23:25 24.04.2018
Von KN-online (Kieler Nachrichten)
Verfolgen Sie den KN-Talk zum Flughafen Kiel bei uns im Liveblog. Quelle: Ulf Dahl

Liveblog zum KN-Talk am Flughafen Kiel (Beginn: 19 Uhr)

  • 24.04.18 21:14
  • 24.04.18 19:09
    +++ Ende des KN-Talks +++

    Der KN-Talk ist zu Ende, wir beenden an dieser Stelle den Liveblog. Wir wünschen Ihnen einen schönen Abend.
  • 24.04.18 19:08
    +++ Ulf Kämpfer +++

    Wir sehen alle die Notwendigkeit von sozialem Wohnungsbau. Es ist alles nicht so einfach, aber wir haben viele Ideen. Und warum soll man etwas weggeben, wenn wir in keiner Zwangssituation sind. Lassen Sie uns beides - Wohnen und Flughafen - gemeinsam sichern.
  • 24.04.18 19:08
    +++ Abschlussstatement +++

    Lydia Rudow: „20 Jahre Umsetzungszeit ist schlichtweg falsch geplant. Am Flughafen könnten wir schneller bauen“, prognostiziert sie. Dafür erntet es Gelächter aus dem Publikum. Wohl auch, weil der ein oder andere an öffentliche Bauvorhaben denkt, die länger gedauert haben...
  • 24.04.18 19:07
    +++ Alexander Eck +++

    Konkrete Planungen fehlen mir komplett. Wie soll mit den Altlasten umgegangen werden? Mir liegen keine konkreten Pläne vor und so lange sehe ich auch keine wirtschaftliche Alternative.
  • 24.04.18 19:05
    +++ Letzte Frage +++

    Welche Folgekosten kommen auf die Kieler konkret zu, wenn der Flughafen erhalten bleibt, will eine Frau aus dem Publikum wissen. „Die Landebahn hält noch. Wir geben 18 Millionen Euro aus für die Spundwände an der Kiellinie. Da haben wir bedingt was davon. Beim Flughafen müssen wir auch irgendwann mit Kosten rechnen. Aber da können einige von profitieren - etwa das Kieler Havariekommando.“



  • 24.04.18 19:04
    +++ Abschlussrunde +++

    Sie haben jetzt nur noch 59 Sekunden für die Abschlussstatements, scherzt Landeshauptstadt-Ressortleiter Kristian Blasel.
  • 24.04.18 19:02
    +++ Wie viel bezahlbarer Wohnraum? +++

    Lukas Lehmann von Hempels fragt: „Wie viele bezahlbare Sozialwohnungen können konkret geschaffen werden? „Wir müssen Belegungsrechte und Schrottimmobilien kaufen und renovieren, 30 Prozent der neuen Wohnungen bleiben definitiv Sozialwohnungen“, antwortet Ulf Kämpfer.
  • 24.04.18 19:00
    +++ Frage aus dem Publikum +++

    Eine Besucherin hat „die Schnauz voll“ von der Wohnungssuche in Kiel und glaubt nicht an die Zusagen von Ulf Kämpfer und Jochen Kiersch, sozialen Wohnraum zu schaffen. Sie selbst habe fünf Jahr gesucht - jetzt wolle sie Antworten.

    „Verwaltung und Selbstverwaltung mühen sich“, sagt Ulf Kämpfer. 4000 Baugenehmigungen gebe es, auch einen Plan für sozialen Wohnungsbau. Für den Bau wolle man aus Landestöpfen schöpfen. „Sozialer Wohnungsbau - so schnell es geht, so viel geht“, lautet seine Devise.
  • 24.04.18 18:57
    +++ Soziale Stadt Kiel +++

    „Warum ist sozialer Wohnraum angeblich nur ein Kieler Problem, das ist doch bundesweit so und dann geht es doch den Bund was an“, sagt ein Mann aus dem Publikum. „Aber wir sind eine soziale Stadt“, entgegnet Ulf Kämpfer.
  • 24.04.18 18:56
    +++ Frage aus dem Publikum +++

    Ein Besucher, der bei Lufthansa arbeitet, möchte wissen, warum man damals nicht weiter auf Charterverkehr gesetzt hat und wie es jetzt um die wirtschaftliche Perspektive steht, wenn große Fluglinien kleine Flughäfen gar nicht mehr anfliegen.

    „Wir reden über einen Zuschuss von 200.000 Euro, das sind weniger als 0,002 Prozent am Etat“, sagt Alexander Eck von der Initiative „Pro Flughafen“.
  • 24.04.18 18:52
    +++ Warum übernimmt die Wirtschaft den Flughafen nicht? +++

    Es wäre Harakiri für jeden Unternehmer in den Flughafen zu investieren, so lange wie Entscheidungen im Rat brauchen, sagt Alexander Eck von der Initiative Pro Flughafen. „Wenn wir diese Transportmöglichkeiten nicht nutzen, dann geben wir einen enormen Wirtschaftsfaktor aus der Hand.“
  • 24.04.18 18:51
    +++ Kämpfer setzt auf regionale Experten +++

    Warum nicht das MFG5-Gelände effektiver für Bebauung und Gewerbe nutzen, wollten KN-Leser wissen. „Wir haben eine kluge Nutzungsentscheidung dafür getroffen, es dauert nur lange, bis diese Fläche auch wirklich genutzt werden kann“, sagt Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer.

    Auf die Organtransplantationsdebatte entgegnet er: „Warum muss man einen Freiburger Experten fragen, wenn es welche in Kiel gibt?“ Starker Applaus aus dem Publikum. Auch auf die Äußerung zur Situation am UKSH in Lübeck, wo ebenfalls Organe transplantiert werden und am Flughafen festgehalten wird.
  • 24.04.18 18:48
    +++ Frau wartet auf Spenderorgan +++


    Peter Neumann, ein Anwohner aus dem Strandweg in Kiel-Holtenau, freut sich, dass die Stadt es nicht schafft, das Flughafengelände zu bebauen. „Es ist eine Idylle hier. Ohne Einflugschneise kann auch auf dem MFG5-Gelände bezahlbarer Wohnraum auf einem Filetstück ansiedeln. Warum hat die Wirtschaft ihn nicht übernommen, wenn sie ihn so sehr will?“ Szenenapplaus.

    Doch auf der anderen Seite hat Neumann auch eine schwer lungenkranke Frau, die auf ein Spenderorgan wartet. Die Wahl würde allerdings auf Hannover fallen, da dort öfter Lungen transplantiert werden.

    Das Publikum fordert eine Rückkehr zum Thema.
  • 24.04.18 18:43
    +++ Eine Frage der Zeit? +++

    Lydia Rudow fordert eine differenzierte Debatte über Organtransplantationen am UKSH Kiel. „Es gibt Alternativen, Organe hierher zu bekommen, die müsse man einmal prüfen“, sagt sie. Man würde nicht viel Zeit über Hamburg verlieren. Auch andere Transplantations-Krankenhäuser in Deutschland würden nicht direkt an Flughäfen angebunden sein. „Da werden auch Menschenleben gerettet.“

    Prof. Braun relativiert: „Organspende ist komplizierter, als sie das darstellen. Man muss von Fall zu Fall entscheiden“, sagt er.
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