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Kiel Lob und Kritik für Bilanz von OB Albig
Kiel Lob und Kritik für Bilanz von OB Albig
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14:15 03.01.2012

Lob gab es erwartungsgemäß von Rot-Grün. In einer gemeinsamen Presseerklärung bescheinigen ihm die Fraktionschefs der Ratsmehrheit, Ralph Müller-Beck (SPD) und Lutz Oschmann (Grüne), eine sehr effiziente und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Kooperation - trotz der kurzen Zeit: Albig hatte sein Amt am 17. Juni kurz vor der Kieler Woche und Sommerpause angetreten. Im Rathaus und der Stadt seien die Impulse vom OB und der Dänenampel deutlich spürbar, betonten beide und verwiesen auf den Neubau der drei Regionalen Bildungszentren als deutschlandweit größtes Projekt in öffentlich-privater Partnerschaft, den gemeinsamen Widerstand gegen ein neues Kohlekraftwerk und den Vorstoß für ein Dezernat für Arbeit und Wirtschaft.

Mit ihrer Presseerklärung, gemeinsam mit Albig wichtige Weichen für die Stadt zu stellen, reagierten Müller-Beck und Oschmann auf die Vorwürfe der CDU-Fraktion, Albig habe keine Leistungsbilanz vorgelegt. CDU-Fraktionschefin Michaela Pries und ihr Stellvertreter Stefan Kruber spotteten darüber, dass Albig nach seiner Kritik im Wahlkampf, Amtsinhaberin Angelika Volquartz (CDU) verzettele sich zu sehr in Repräsentationsterminen, offenbar selbst auf den Geschmack gekommen ist. Doch ihr Hauptvorwurf lautet, dass unter seiner Führung und der „Kooperation der Verhinderer“ Innenstadtentwicklung ausgebremst und Wirtschaftsprojekte abgeblasen wurden. In Ausschüssen und Ratsversammlung glänze er zudem durch Abwesenheit.

Bei FDP-Fraktionschef Helmut Landsiedel klang ebenfalls Spott durch, als er feststellte, der neue OB habe es mit einer zu oft ideologisch agierenden und in Sachfragen oft zerstrittenen Ratsmehrheit nicht leicht. Er versicherte Albig jedoch der Unterstützung der Liberalen, wenn er Bildung auf die Agenda setze, die Haushaltskonsolidierung nicht auf die lange Bank schiebe und den Wirtschaftsstandort voranbringe.

mad

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