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Der Wissenschaftspark in Kiel wächst

Millionen-Investitionen Der Wissenschaftspark in Kiel wächst

Der Kieler Wissenschaftspark ist aus Sicht seiner Geschäftsführer weiter auf Erfolgskurs. Sie vermelden nicht nur volle Auslastung mit mittlerweile mehr als 100 Firmen und etwa 1700 Mitarbeitern, sondern auch Millionen-Investitionen in Neubauten und Infrastruktur.

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Der Wissenschaftspark Kiel, dessen Haupteingang am Westring liegt, umfasst acht Hektar Fläche. 20.000 Quadratmeter sind noch für eine Bebauung frei.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. 2018 sollen auf dem Areal in direkter Nachbarschaft zur Uni ein neues Bürohaus, ein hochmodernes Rechenzentrum, ein Hotel und ein Parkhaus entstehen. Zudem wechselt im Februar das asiatische Restaurant „Yummy“ vom Dreiecksplatz in die früheren Räume des „Galileo“.

Die Eigentümer des Geländes haben sich in der Wissenschaftspark Kiel GmbH zusammengeschlossen. Als Hauptgesellschafter Dirk Cordes 2014 die Denkfabrik zusammen mit anderen Partnern von Preussag erwarb, gab er sich bereits optimistisch: Der Wissenschaftspark könne beim Kampf um kluge Köpfe vor allem durch seine Nähe zur Universität punkten. Dazu kommt die Infrastruktur mit superschnellem Glasfasernetz, kostenfreiem WLAN, einem Zentralgebäude und einem Kindergarten. „Wir entwickeln den Wissenschaftspark Stück für Stück zur Marke als Innovationsquartier“, sagte auch Geschäftsführer Sven Jahnke. Nachdem die eigenen Erwartungen „bei Weitem übertroffen“ wurden, setze man jetzt ein Puzzlestück nach dem anderen zusammen. Im November 2017 wurde das Richtfest für das Alexander-Behm-Haus gefeiert, in das die Ferchau Engineering GmbH mit 25 Mitarbeitern voraussichtlich im Mai 2018 einziehen will.

Durch ein neues Parkhaus (3,5 Millionen Euro Investition, Fertigstellung im April 2018), das die vorhandenen Stellflächen um 416 (insgesamt 567 Plätze) aufstockt, und die Realisierung des Zwei-Sterne-B&B-Hotels (4,5 Millionen Euro Investition) mit 88 Zimmern im Mai 2018 stehen die Zeichen weiterhin auf Expansion. Bereits im Februar soll eines der modernsten Rechenzentren Kiels in einem der Bestandsgebäude eingeweiht werden.

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Ein Artikel von
Martina Drexler
Lokalredaktion Kiel/SH

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