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Kiel Kieler Minenjäger wurde Nato-Flaggschiff
Kiel Kieler Minenjäger wurde Nato-Flaggschiff
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08:55 07.03.2018
Von Frank Behling
Das Minenjagdboot "Bad Bevensen" ist kurzfristig zum Nato-Flaggschiff gemacht worden und führt jetzt zwei Nato-Flaggen (Foto) im Mast. Quelle: Frank Behling
Kiel

Das Kieler Minenjagdboot „Bad Bevensen“ ist vorübergehend Flaggschiff eines Nato-Einsatzverbandes. Der Kieler Minenjäger hatte am 25. Februar seinen Dienst in dem Einsatzverband angetreten. Bis Juni wird das Boot mit seiner 45-köpfigen Besatzung für den ständigen Einsatzverband dienen. Flaggschiff des Verbandes ist eigentlich das niederländische Logistikschiff „Mercuur“. Während des Einsatzes auf der Ostsee gab es an Bord des niederländischen Schiffes ein technisches Problem und der Verband lief außerplanmäßig Kiel an. Da die Überführung des Ersatzteils aus den Niederlanden nach Kiel länger als geplant dauerte, musste der Verbandskommandeur ein neues Flaggschiff für die Weiterfahrt zur Nordsee bestimmen. Die „Bad Bevensen“ vom 3. Minensuchgeschwader ist damit plötzlich zum Flaggschiff geworden. Mit dem Wimpel des Verbandsführers im Mast verließ die „Bad Bevensen“ mit ihrer 45-köpfigen Crew am Sonntag Kiel und führte seitdem den Nato-Einsatzverband.

 Der Verband besteht aus den Minenjägern „Cattisstock“ (Großbritannien), „Otra“ (Norwegen) und „Bad Bevensen“.  Die Reparatur der „Mercuur“ konnte am Dienstag in Kiel beendet werden. Nach einer kurzen Probefahrt starteten die Niederländer dann am Dienstagabend zur Kanalpassage in Richtung Nordsee. Im Laufe des Mittwochs wird die „Bad Bevensen“ dann westlich von Helgoland die Flagge des Verbandsführers wieder an die „Mercuur“ zurückgeben. Damit besteht der Verband dann auch wieder aus vier Einheiten. Die „Mercuur“ wird die Einheiten dann am Wochenende nach Amsterdam führen.

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