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Kiel Das Kieler Dutzend bleibt
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10:00 02.01.2018
Von Frank Behling
Das Minensuchboot "Siegburg" wird nun doch nicht außer Dienst gestellt und soll bis 2030 weiterfahren. Quelle: FB

Statt der Reduzierung auf zehn Einheiten wird das 3. Minensuchgeschwader damit auch weiterhin aus zwölf Einheiten bestehen. Im Zuge der Bundeswehrreform war im Jahr 2012 eigentlich die Verkleinerung des Geschwaders beschlossen worden

Ab 2025 sollen neue Minenjagdboote gebaut werden

Wie der Inspekteur der Marine, Vizeadmiral Andreas Krause, in seiner Weihnachtsbotschaft ankündigte, wurde inzwischen eine Trendwende eingeläutet, die sowohl das Personal als auch das Material betrifft. Ab 2025 steht auch der Neubau von Minenjagdbooten wieder in der Planung – zusammen mit Tendern, Aufklärungsschiffen, Tankern und zwei neuen U-Booten. „Wir werden die Flotte der Marine rundum erneuern. Die Politik hat dafür die erforderlichen Grundlagen geschaffen“, so der Inspekteur. Damit sei die Zeit des Schrumpfens vorbei.

"Pegnitz" und "Siegburg" sollen Ausbildungsschiffe werden

Die beiden alten Hohlstablenkboote „Pegnitz“ und „Siegburg“ sollen in Zukunft zu Werbe- und Ausbildungseinheiten umgerüstet werden. Sie sollen dabei einerseits für Aufgaben bei der Nachwuchswerbung und auch als Schulboote eingesetzt werden. „Wir rechnen damit, dass die ,Pegnitz’ 2019 in den Umbau geht“, so Marinesprecher Korvettenkapitän Bastian Fischborn aus Kiel. Bei der Werftzeit sollen dann noch in der Operationszentrale die Konsolen herausgenommen werden, die bisher zum Steuern der „Seehunde“ benötigt wurden. „Den gewonnen Platz wollen wir nutzen, um zum Beispiel Ausbildungskonsolen mit elektronischen Seekarten und eine Projektionswand einzubauen“, sagte Fischborn auf Anfrage. Die Operationszentrale wird in der neuen Aufgabe der Boote zu einem Schulungs- und Ausbildungsraum – etwas, was es bislang auf keinem Kampfschiff der Marine gibt.

In der Bundeswehrreform war die Außerdienststellung der beiden Boote eigentlich auf Ende 2015 terminiert worden.

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