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Was wird aus Möbel Kraft in Kiel?

Gerüchteküche brodelt Was wird aus Möbel Kraft in Kiel?

In Kiel brodelt die Gerüchteküche: Verzichtet Möbel Kraft auf das Neubau-Projekt? Und nutzen Stadt und Holstein Kiel das Gelände stattdessen für ein neues Stadion? Alle Beteiligten stellten nun auf Nachfrage klar: Es bleibt bei den bisherigen Planungen.

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Derzeit laufen Aufräumarbeiten, 2018 soll der Kampfmittelräumdienst am Hasseldieksdammer Weg anrücken, um das Baugelände von Möbel Kraft zu untersuchen.

Quelle: Uwe Paesler

Kiel. Mit dem Abriss der Ostkurve soll also im Laufe des nächsten Jahres begonnen werden. Und auch Möbel Kraft hält an der 60-Millionen-Investition fest. „An den Gerüchten ist nichts dran“, sagte Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer. „Wir haben erst vor kurzer Zeit mit dem Unternehmen über Planungsdetails gesprochen.“

2018 soll der Kampfmittelräumdienst das Gelände prüfen

Auch das Unternehmen versichert, dass es bei den Neubauplänen bleibt. „Natürlich kommt Möbel Kraft. Der Rückbau der Gartenanlage läuft, dafür haben wir noch Zeit bis Ende Februar. Da geht es voran“, so Ralph Göttsche von Möbel Kraft. Im nächsten Schritt solle im kommenden Jahr der Kampfmittelräumdienst beginnen, das Gelände auf Überbleibsel aus dem Zweiten Weltkrieg zu prüfen.

Der Bauplan sei eingereicht, bekräftigte Möbel-Kraft-Geschäftsführerin Edda Metz. Zuletzt seien noch ein paar Kleinigkeiten angepasst worden. „Sobald wir die Genehmigung in den Händen halten, fangen wir auch an zu bauen“, sagte die Expansionsexpertin des Unternehmens. Sie schätzt, dass es nach Ausschreibungen 2020 losgehen und der vorgesehene Zeitplan eingehalten werden kann.

Holstein Kiel wartet auf den Bauzeitenplan

Eindeutig sind auch die Aussagen zum Umbau des Holsteinstadions. Zwar ist wegen der Ausschreibungszwänge weiterhin unklar, wann genau mit dem Abriss der Gästekurve begonnen werden kann. Weil die Erweiterung des Stadions des Zweitligisten von Stadt und Land mit Millionenbeträgen gefördert wird, müssen die Baumaßnahmen europaweit ausgeschrieben werden. Am bisherigen Vorhaben, nach und nach die Tribünen zu erneuern, wird aber nicht gerüttelt. Der Verein warte auf den Bauzeitenplan, sagte der kaufmännische Geschäftsführer der KSV, Wolfgang Schwenke. Dann werde losgelegt.

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Ein Artikel von
Kristian Blasel
Ressortleiter Lokalredaktion/Kiel

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