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Kiel Die Zweifel in Kiel bleiben
Kiel Die Zweifel in Kiel bleiben
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12:00 30.10.2018
Von Martina Drexler
Höffner statt Möbel Kraft: Der Brief des Konzernchefs an den Oberbürgermeister hat die Zweifel an der Ansiedlung des Möbelhauses nicht beseitigt. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die CDU beharrt daher auf ihrem Antrag für die nächste Ratssitzung am 15. November, in dem sie Kämpfer auffordert, mit Krieger über einen Rückkauf zu verhandeln, um Wohnungsbau zu ermöglichen.

Kruber glaubt "Hernn krieger nichts mehr"

Ähnliche Forderungen, auf dem früheren Kleingartengelände Prüner Schlag Wohnungen zu errichten, kommen auch vom SSW, der den Bau immer befürwortet hat, und den Linken. Er glaube „Herrn Krieger nichts mehr“, postete CDU-Fraktionschef Stefan Kruber mit Verweis auf das Verhalten des Konzerns in anderen Städten. Auch diese hätten die Erfahrung machen müssen, dass sich der Unternehmer bei Ansiedlungsvorhaben „dreimal“ umentscheide, ist Kruber nicht überzeugt, dass der Bau des Möbelhauses noch erfolgt.

Auch die Rathaus-Ampel geht auf Distanz

Auf Distanz zu dem Möbelunternehmen geht nach den „endlosen Verzögerungen“ auch das Mehrheitsbündnis von SPD, Grünen und FDP. Die Baupolitiker der Ampel, André Wilkens (SPD), Arne Stenger (Grüne) und Christina Musculus-Stahnke (FDP), erwarten jetzt von der Berliner Krieger-Gruppe, die Vereinbarungen für die Erschließung des Grundstücks und den Bau der Möbelmärkte „ohne Wenn und Aber“ einzuhalten. Die Zweifel hätten sich daran gemehrt, dass dieses Projekt für die Krieger-Gruppe essenziell sei: „Weitere Änderungen des Zeitplans sind nicht hinnehmbar und stellen dieses Projekt und die Pläne für die Fläche am Prüner Schlag generell in Frage.“ Der Konzernchef hatte im Brief an den Oberbürgermeister Kiel als „eines der essenziellen Projekte“ bezeichnet. Nach 2016 geänderten Vertragsbedingungen und Fristverlängerungen müsste der Höffner-Bau spätestens bis zum September 2022 errichtet sein. Krieger wird sich am 6. Dezember im Bauausschuss kritischen Fragen stellen.

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