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Kiel Die Nacht der fantastischen Bilder
Kiel Die Nacht der fantastischen Bilder
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21:06 06.07.2018
Von Jennifer Ruske
Der Pressesprecher des Green-Screen-Festivals, Michael van Bürk (links), moderierte gemeinsam mit KN-Chefredakteur Christian Longardt die lange Nacht des Naturfilms im Studio-Kino. Quelle: Ulf Dahl
Kiel

Die Menschen für die Schönheit der Natur und die Tierwelt zu sensibilisieren und sie aufzuklären: Das ist auch das Ziel des Internationalen Green Screen Festivals, das im September zum zwölften Mal in Eckernförde stattfindet.

Appetitmacher für das Festival in Eckernförde

Einen kleinen Appetithappen präsentierten die Macher des Festivals zusammen mit den Kieler Nachrichten bei der dritten Kieler Nacht des Naturfilms im ausverkauften Studio-Kino am Dreiecksplatz. 13 Filme – das Best-of 2017 – standen bis nach Mitternacht auf dem Programm. Die Qual der Wahl, welchem Film man den Vorzug geben sollte, war groß. „Am liebsten würde ich alle sehen“, seufzte Christiane Siedler, die mit Ehemann Peter zum zweiten Mal dabei war.

Doch bevor sich die 400 Zuschauer endgültig entscheiden mussten, tauchten sie beim Eröffnungsfilm „Auf Leben und Tod – Das Meer“ (Regie: Hugh Pearson) erst einmal ab in die Tiefe der Ozeane. Die Aufnahmen der Fischschwärme, der Jagdszenen und die Bilder, bei denen man den Tieren direkt in die Augen schauen konnte, machten deutlich, warum der Streifen zum Sieger 2017 in der Kategorie Bester Meeresfilm gewählt wurde. Die Bilder wirkten lange nach: „Also, eine Sardine werde ich im nächsten Leben garantiert nicht“, sagte Dagmar Blume, noch völlig gefangen von den Aufnahmen der grandiosen Jagd auf einen Schwarm solcher Fische. Auch Swenja und Jörg Rohde schwärmen: „Wie bekommen die Filmemacher nur solche Aufnahmen in der Tiefsee hin? Und wie viel Zeit und Geduld muss es kosten, diese Bilder einzufangen. Unglaublich!“

"Ein bisschen wie Hollywood, nur deutlich unprätentiöser"

Es ist genau diese Qualität der Naturfilmer, die das Green Screen Festival international zu einem der besten in der Branche macht. „Hier werden die weltbesten Naturfilme gezeigt. Es ist ein bisschen wie Hollywood, nur deutlich unprätentiöser“, sagte KN-Chefredakteur Christian Longardt bei der Begrüßung. Die Kieler Nachrichten präsentierten „sehr gern“ die Nacht des Naturfilms. „Dieses großartige Festival ist in Kiel noch immer zu wenig bekannt“.

Wie es die Kartoffel ins Kino schafft

Die Klasse der Filme zeigte sich den ganzen Abend immer wieder an den großartigen Tier- und Landschaftsbildern, egal ob aus dem Wilden Nordspanien, aus Vorpommern oder Dänemark. Aber auch landwirtschaftliche Themen gehören ins cineastische Spektrum, wie das von der Kartoffel. „Das klingt unspektakulär, nimmt einen aber sofort mit“, erzählten Linda Gothe und Kay Hauschildt, fasziniert von den Informationen.

Wer sich von Naturfilmen aller Art begeistern lassen möchte, dem empfiehlt sich das 12. Internationale Naturfilmfestival Green Screen vom 12. bis 16. September in Eckernförde. Hier gibt es Infos und Tickets.

Hier finden Sie einige Bilder von der langen Nacht des Naturfilms.
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