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Michael Szelinski verlässt Elmschenhagen

Neue Pastoren gesucht Michael Szelinski verlässt Elmschenhagen

14 Jahre lang war Michael Szelinski als Pastor in der Trinitatisgemeinde tätig, am Sonntag, 7. Januar, wird er um 15 Uhr in einem Gottesdienst in der Maria-Magdalenen-Kirche, Im Dorfe, verabschiedet.

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Der 61-jährige Pastor Michael Szelinski (hier vor der Maria-Magdalenen-Kirche) verlässt Elmschenhagen und macht künftig Vertretungen im Kirchenkreis Altholstein.

Quelle: Karin Jordt

Kiel. Mit dem Jahreswechsel hat er eine neue Aufgabe als Vertretungspastor im Kirchenkreis Altholstein übernommen. Damit sind in der Trinitatisgemeinde, die rund 10.000 Kirchenmitglieder in Elmschenhagen, Kroog, Wellsee und Rönne umfasst, mittlerweile drei der vier Pastorenstellen vakant. Wann und wie sie wieder neu besetzt werden können, steht noch nicht fest.

Eigentlich wollte Michael Szelinski, 1956 in Lübeck geboren, Lehrer werden. „Ich hatte wunderbare Lehrer in Deutsch und Religion. So studierte der Lübecker Germanistik, Literaturwissenschaft und Theologie, doch der Berufswunsch änderte sich, als er ein Praktikum in einer Schule machte: „Da sollte ich Noten geben und dachte, das kann ich nicht.“ Nach einem Praktikum während der Semesterferien in der Kirchengemeinde von Westensee stand für ihn ein neues Berufsziel fest: Er wurde Gemeindepastor. Nach Stationen in Kiel, Flensburg und Probsteierhagen ging Szelinski ab 1994 für neun Jahre in den Knast, nämlich als Gefängnis-Seelsorger in Neumünster.

Für Michael Szelinski ist Glaube eine Übung

„Wenn ich morgens aufwache, ist mir bewusst, dass alles um mich herum geschenkt ist“, betont der Vater von drei Kindern. Demnächst wird Szelinski in ein eigenes Haus in Brügge bei Bordesholm ziehen. Sein Vertretungsdienst führt ihn zunächst nach Heikendorf.

Da Pastor Albrecht Schmidt in den Ruhestand verabschiedet worden ist, wird Pastorin Anke Theuerkorn in der Trinitatisgemeinde weiterhin von Vertretungskräften unterstützt. „Wir können nicht jeden Sonntag in jeder der drei Kirchen Gottesdienste anbieten“, bedauert Michael Ohm, Vorsitzender des Kirchengemeinderates. Eine Grundversorgung sei jedoch sichergestellt. „Wir hoffen, die Durststrecke bald überwinden zu können.“

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