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Kiel Premiere der "Mein Schiff 6" in Kiel
Kiel Premiere der "Mein Schiff 6" in Kiel
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09:45 11.05.2017
Von Frank Behling
Das neue Kreuzfahrtschiff "MEIN SCHIFF 6" macht am Donnerstag  in Kiel fest. Es ist die Deutschland-Premiere des Neubaus. Quelle: Frank Behling
Kiel

Begleitet von den Wasserfontänen des Schleppers "Bülk" steuerte am Donnerstag die neue "Mein Schiff 6" erstmals einen deutschen Hafen an. Kurz vor 9 Uhr machte das 295 Meter lange Schiff am Kieler Ostseekai fest. Zuvor hatte der finnische Kapitän Kjell Holm unter Beratung eines Seelotsen das Schiff in die Kieler Förde geführt. Die "Mein Schiff 6" bleibt vorerst bis Freitagabend in Kiel und startet dann zu einer Reihe von Kurzkreuzfahrten in die Ostsee und nach Hamburg. Am 3. Juni startet das Schiff von Kiel zur Jungfernreise nach Norwegen. Getauft wird der Neubau am 1. Juni in Hamburg.

Gebaut wurde das Schiff auf der Meyer Werft in Turku. Dort war der Neubau am Dienstag verabschiedet worden. Die Werft hatte den 98785 BRZ großen und 15 Decks hohen Neubau sechs Tage vor dem vereinbarten Zeitpunkt an die Reederei übergeben. Die "Mein Schiff 6" ist der vierte Neubau seit 2014 für die Reederei Tui Cruises von der Werft in Finnland. Bis 2019 folgen noch zwei weitere Schiffe, die jedoch größer werden. 

Beim Umweltschutz hat TUI Cruises ebenfalls ambitionierte Ziele. Bis 2020 will das Unternehmen nach eigenen Angaben eine der weltweit umweltfreundlichsten Kreuzfahrtflotten betreiben. Wie alle Neubauten verbraucht der Neubau rund 30 Prozent weniger Energie und damit Treibstoff als Schiffe vergleichbarer Größe. Außerdem verfügt das von Wärtsilä-Dieseln angetriebene Schiff über ein Abgasnachbehandlungssystem, welches die Schwefelemissionen um bis zu 99 Prozent, die Stickoxidemissionen um bis zu 75 Prozent und den Partikelausstoß um bis zu 60 Prozent reduziert. Von CO2 über Schwefeloxide (SOx) bis hin zu Stickoxiden (NOx) will Tui Cruises flottenübergreifend die Emissionen pro Person und Übernachtung deutlich senken.

"Zudem haben wir uns bewusst dafür entschieden, das Abgasnachbehandlungssystem weltweit und zu jeder Zeit einzusetzen und nicht nur in den Sonderemissionsgebieten wie beispielsweise Nord- und Ostsee. Wir gehen hier weit über die gesetzlichen Vorgaben hinaus und setzen uns damit an die Spitze der Branche", sagt  Wybcke Meier, Vorstand der Reederei Tui Cruises.

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