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Kiel Der Anscharpark pulsiert wieder
Kiel Der Anscharpark pulsiert wieder
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09:59 09.07.2018
Von Martina Drexler
Ein neues Wohnquartier für die Wik: Nach dem Abriss von drei maroden Lazaretthäusern startete der Bau von 160 Mietwohnungen, darunter 72 öffentlich geförderte, im November 2016. Quelle: Thomas Eisenkrätzer
Kiel

Die letzten folgen in den nächsten zwei Wochen. Vor fünf Jahren begannen die Planungen für das Vorhaben von vier Genossenschaften, mit Hilfe von neun Häusern ein vielfältiges, buntes Quartier im Stadtteil Kiel-Wik zu schaffen: Nach dem Abriss von drei maroden Lazaretthäusern startete der Bau von 160 Mietwohnungen, darunter 72 öffentlich geförderte, im November 2016. Die Bauherren – Mittelholstein, das Genossenschaftliche Wohnungsunternehmen (GWU) Eckernförde, die Woge (Wohnungsgenossenschaft) und die Wankendorfer – investierten insgesamt etwa 30 Millionen Euro samt neuer Straßen.

Vom Einzimmer-Appartement bis zur großen Vier-Zimmer-Wohnung

Da ein durchmischtes Quartier für jeden Geldbeutel entstehen sollte, variieren Preise und Größe der Wohnungen vom Einzimmer-Appartement bis zur 110 Quadratmeter großen Vier-Zimmer-Wohnung für Familien. Für die öffentlich geförderten Wohnungen liegt die Miete zwischen 5,65 bis zu sieben Euro pro Quadratmeter, für die freien zwischen neun und elf Euro. Einige Wohnungen wurden speziell für Menschen mit Einschränkungen gebaut. Die Wankendorfer vermietet ein Haus an die Stiftung Drachensee, in das bereits eine Behindertenwohngruppe eingezogen ist. In einem anderen Gebäude leben Studenten und Studentinnen mit und ohne Behinderung – ein Inklusionsprojekt der Stadt, während im Dachgeschoss ein Atelier mit angrenzender Wohnung entstand.

Es gab einen Ansturm auf die Objekte

„Wir sind jetzt das Schlusslicht“, scherzt Sven Auen, Vorstandsvorsitzender der Woge, die ein Haus mit der Adresse an der Kühlungsborner Straße 1 errichtet hat. Um sechs Monate habe sich der massive Kalksandstein-Bau „rein konjunkturell bedingt“ verzögert, berichtet Architekt Jan Schulz. Das Interesse am Anscharpark sei riesig gewesen, berichten die Bauherren von einem Ansturm auf die Objekte. Jetzt gibt es keine freie Wohnung mehr.

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