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Kiel In Wellsee wächst die Hoffnung
Kiel In Wellsee wächst die Hoffnung
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20:16 13.04.2018
Von Jürgen Küppers
Aus Sicht des Ortsbeirates stünde ein Grundstück für eine neue Sporthalle zur Verfügung: ein Areal an der Liselotte-Herrmann-Straße südlich des Penny-Supermarktes. Das kleine Wäldchen würde dem Neubau einer Sporthalle dann allerdings weichen müssen. Quelle: Ulf Dahl
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Kiel-Wellsee

Aus Sicht der CDU ist für lange Beratungen jetzt keine Zeit mehr. Denn durch Erschließung und Planung weiterer Baugebiete in Wellsee und dem Kieler Süden habe sich der Druck zum Bau einer neuen Sporthalle in Wellsee „erheblich erhöht“.

Seit dem Ratsbeschluss im Juni 2017 zur Ermittlung eines Sporthallen-Bedarfs hätte die Verwaltung mit den Planungen immer noch nicht begonnen. Eine zügige Errichtung sei aber „unverzichtbar“ – für Vereine, Bürger und Schüler. Die Dringlichkeit des Neubaus zeige auch das bereits 2013 vorgestellte Gutachten einer Sport-Bedarfsanalyse.

Auch dem Ortsbeirat in Wellsee reißt der Geduldsfaden.

Einstimmig forderten die Beiratsmitglieder in ihrer März-Sitzung Oberbürgermeister Ulf Kämpfer auf, den Sporthallenbau aufgrund des immer weiter steigenden Bedarfs endlich in Angriff zu nehmen.

Die Argumente dafür sind vielfältig: Wellsee wachse, weitere Baugebiete seien ausgewiesen worden, der SC Fortuna Wellsee könne im Stadtteil nicht auf geeignete Hallenkapazitäten zurückgreifen, außerdem steige der Bedarf an Hallenflächen aufgrund der Erweiterung der Grundschule.

Das für einen Hallen-Neubau nötige Grundstück an der Liselotte-Herrmann-Straße südlich des Penny-Supermarktes stehe zur Verfügung, schließlich habe die Stadt dieses Areal extra für den Sporthallenbau freigehalten.

SPD kündigt Unterstützung an

„Wir unterstützen den Antrag des Ortsbeirates ausdrücklich“, teilten die SPD-Ratsfraktion auf Nachfrage mit. Auch die Grünen begrüßen „grundsätzlich“ den Sporthallenbau, verweisen dabei aber noch auf einen im Juni 2017 verabschiedeten Prüfauftrag zur Ermittlung des Bedarfs im Kieler Süden. Insofern sehen die Grünen jetzt die Verwaltung am Zug.

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