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Kiel In Dietrichsdorf soll sich viel ändern
Kiel In Dietrichsdorf soll sich viel ändern
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10:00 28.01.2018
Von Annette Göder
Ausblick (v.li.): Wohnamtsleiter Martin Reinhart, Yvonne von der Recke (Stadt Kiel) und Beatrice Siegert (Stern - Gesellschaft der behutsamen Stadterneuerung) zeigten auf einer Karte, was sich in Neumühlen-Dietrichsdorf in zehn bis 15 Jahren ändern soll. Quelle: Annette Göder

Die Diplomgeografin umriss Stärken und Schwächen der Region: Auf der positiven Seite hob sie das Potenzial der FH, die historische Bausubstanz, die Nähe zur Schwentine und zur Förde sowie ehrenamtliches Engagement hervor. Die negative Seite: Es fehle an barrierefreien Wohnungen, saniertem Wohnraum, kinderfreundlichen Arealen, Räumen für Begegnung sowie Sportflächen. Hier will das Landesprogramm „Soziale Stadt“ ansetzen. Nachdem bereits Mettenhof und Gaarden in den Genuss von Zuschüssen aus dem Fördertopf gekommen sind, ist nun Neumühlen-Dietrichsdorf an der Reihe.

Der Entwurf nimmt unter anderem die Fachhochschule in den Blick. „Es ist wichtig, die FH und den Rest des Stadtteils zu vernetzen“, sagte die Planerin. Sowohl in die eine als auch in die andere Richtung solle es mehr Kontakt geben. Von Bedeutung sei auch, neue Wohnungen zu bauen und alte Gebäude energetisch zu sanieren. Ein weiteres Ziel: „Es sollte ein Ort der Begegnung entstehen, der generations- und herkunftsübergreifend Menschen zusammenführt.“ Das Bürgerhaus könnte einen Mehrzwecksaal, ein Café, eine Bücherei und die Volkshochschule unter einem Dach vereinen. Als Ort brachte das Büro den Helmut-Hänsler-Platz ins Spiel.

Als Schwerpunkte im Entwurf nannte Siegert auch den Turnplatz und den Probsteier Platz: Das Alte Volksbad, ein Stadtteilzentrum der Awo, sollte dringend saniert werden. Als notwendig für den Stadtteil erachtet das Büro auch den Bau einer Sporthalle.

Die Kosten der 26 Maßnahmen, die als förderfähig gelten, belaufen sich nach den Berechnungen des beauftragten Büros auf rund 23,7 Millionen Euro. Davon tragen das Land, der Bund und die Stadt je ein Drittel. Für die Umsetzung der Ziele rechnet die Planerin mit einem Zeitraum von zehn bis 15 Jahren.

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