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Kiel Den Ideen freien Lauf lassen
Kiel Den Ideen freien Lauf lassen
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10:00 31.01.2018
Von Christin Jahns
Dennis Ernst, Philipp Alker und Lukas Krebs (von links) wollen mit ihrer Idee einer digitalen Bushaltestelle an der diesjährigen Prototypingweek teilnehmen. Quelle: Sonja Paar
Kiel

Egal ob Computerspiel oder Magic-Karten-Scanner – „erlaubt ist alles, was der Gemeinschaft nützt und sich innerhalb des demokratischen Spektrums befindet“, erläutert Alexander Ohrt beim offenen Gründerfrühstück im Kieler Co-Working-Space Starterkitchen.

„Ob jemand 18 Jahre jung und Student oder 76 und Hausfrau ist, spielt dabei keine Rolle“, sagt der Sprecher des regionalen Bildungsclusters Opencampus. „Wir wollen die Teilnehmer während der Woche von Ängsten befreien und ihnen zeigen, wie viel sie schon in so kurzer Zeit mit ihren eigenen Ideen erreichen können.“

Dazu stehen während der Woche unter anderem ein Pitch, das Design der Produkte, Marketingtraining, die Erstellung eines Geschäftsmodells und der Austausch mit der Zielgruppe auf dem Programm. Unterstützung bekommen die Teilnehmer von Mentoren, die selbst in der Wirtschaft oder im Bereich der Hochschulen aktiv sind und ihnen Hinweise und Tipps zur Selbstständigkeit geben können.

Dass das Konzept der Prototypingweek aufgehen kann, zeigt Peer Oke Richelsen. Der 23-Jährige hat schon öfter daran teilgenommen und sich mit seiner Idee eines Sammelkarten-Scanners inzwischen sogar selbstständig gemacht: „Der Vorteil der Prototypingweek ist, dass man hier alles einmal ausprobieren kann und eine Rückmeldung von der Zielgruppe bekommt“, findet Richelsen. „Wenn eine Idee nicht funktioniert, scheitert man nicht groß, sondern kann einfach noch einmal neu überlegen.“

Wer Lust hat, Ideen umzusetzen und eine Woche lang ins Start-up-Leben hineinzuschnuppern, kann sich noch bis zum 20. Februar im Netz unter www.opencampus.sh anmelden. Die Veranstaltung findet auf Deutsch und Englisch statt. Die Teilnahme kostet 15 Euro.

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