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Kiel Neues Team will noch schneller werden
Kiel Neues Team will noch schneller werden
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10:00 30.09.2018
Von Annette Göder
Den 13. Wagen will das Raceyard-Team der FH Kiel, das auf der Suche nach neuen Mitgliedern ist, weiterentwickeln; dabei gehören zur alten Besetzung Oliver Schirmack, Gina Döhla, Korvin Mester, Tilmann Dohrenbusch, Steffen Stadler (Captain) und Nadine Zimmermann (von links). Quelle: Annette Göder
Kiel

Der Wandel ging vom Stahlrahmen zum Carbon-Monocoque und vom Heck- zum Allradantrieb; zusätzlich setzten die Studenten ein neues Federdämpfkonzept um. Die Ergebnisse bei den Rennen: In den statischen Disziplinen, bei denen das Team sein Konzept vor einer Jury aus Autoindustrie und Beratungsfirmen verteidigen musste, landete der Wagen in Barcelona auf Platz 8 von 35 und am Hockenheimring auf Platz 18 von 40 Elektrofahrzeugen. In den dynamischen Disziplinen, das heißt bei den Fahrten, wurde er im Mittelfeld platziert.

In den Boxengassen der Formel 1 gestartet

Die Studenten haben die Atmosphäre während der fünftägigen Events genossen. „Wir sind in den Boxengassen der Formel 1 gestartet und kamen in Kontakt mit Teams aus professionellen Rennställen“, erzählt Oliver Schirmack. Sein Mitstreiter Steffen Stadler, der im sechsten Semester Betriebswirtschaftslehre studiert und zum neuen Captain auserkoren wurde, schildert: „Es gab ein Zelt, in dem die Teams füreinander gekocht und miteinander gegessen haben.“ Besonders enge Kontakte knüpften die Kieler zu Teams aus Dresden, Hamburg und Sevilla.

Nachdem rund die Hälfte der Mitglieder das Team verlassen hat, stellt die übrig gebliebene Gruppe aus 24 jungen Leuten ein neues Team zusammen.

Verstärkung gesucht

Auch ein paar Studenten der Christian-Albrechts-Universität (CAU) gehörten zur Mannschaft. „Wir möchten gern noch mehr Studierende der CAU und der Muthesius Kunsthochschule mit dabei haben“, erklärt der Captain. „Wir können von jeder Fachrichtung profitieren“, sagt Gina Döhla, die im dritten Semester Öffentlichkeitsarbeit studiert. Rund 40 bis 50 Mitglieder seien optimal.

Motoransteuerung soll optimiert werden

Das Team möchte den eingeschlagenen Weg weitergehen, aber das Konzept noch verbessern. „Wir wollen die Motoransteuerung optimieren“, kündigt Maschinenbaustudent Tilmann Dohrenbusch an. Außerdem komme jedes Teil auf den Prüfstand mit der Frage, was verändert werden könnte, um Gewicht zu reduzieren. Die Mitglieder arbeiten in der Halle des Computer Integrated Manufacturing Technologietransfer Instituts (CIMTT) der FH. „Wir dürfen die Geräte mitbenutzen, und in die Maschinen weist uns ein Mitarbeiter ein“, erklärt Maschinenbaustudent Korvin Mester.

Doch bis es so weit ist, sind noch einige Vorarbeiten nötig: Zurzeit besuchen die Mitstreiter mit dem Rennwagen Nr. 13 verschiedene Messen, um Raceyard zu präsentieren. Dann wird das veränderte Konzept ausgearbeitet.

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